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5 Minuten DINKELBrot

5 Minuten Dinkelbrot

Mit nur 5 Minuten Arbeitsaufwand ein herrliches Brot, lange haltbar, aromatisch, gesund, fluffig Krume, knackige Kruste backen? Ja das geht. Sowohl mit Weizenmehl, als auch Vollkornmehl… natürlich aber auch mit Dinkelmehl. Viel gewünscht, endlich für euch gebacken und fotografiert. Hier kommt also das bisher meistgewünschte Rezept des Jahres: 5 Minuten DINKELBrot

5 Minuten DINKELBrot

Zutaten für das 5 Minuten DINKELbrot

500 g Dinkelmehl (ich habe T700 verwendet)
10 g Salz
2 g frischer Germ / Hefe
420 g Wasser

optional: Brotgewürze, Fleur de Sel, oder andere Aromen nach persönlichem Geschmack.

Hinweis: Bei Verwendung von DinkelVOLLKORNmehl gelten die selben Zutaten wie beim Weizenvollkornmehl, also mehr Wasser, etwas Öl und eine minimal kürzere Stehzeit von 12-14h. Bitte einfach dieses Rezept verwenden: >>>WeizenVOLLKORNbrot<<<.

Tipp fürs Backen von Brot:
Um eine wirklich perfekte Kruste und Krume für euer 5 Minuten DINKELBrot zu bekommen, kann ich euch nur wärmstens das Backen im Topf empfehlen. Ob Gusseisen, Emaille oder ein Römertopf ist dabei egal. Das Ergebnis ist jedoch unvergleichlich. Für dieses Rezept habe ich einen Aromapot von Riess Emaille verwendet, der sehr leicht ist und trotzdem herrliche Ergebnisse liefert. Mein seit fast 10 Jahren im Einsatz befindlicher Staub Gusseisentopf ist wahrer Pfundskerl und eine Investition fürs Leben. Ich verlinke euch die beiden mal hier:

Zubereitung des 5 Minuten Dinkelbrotes

  1. Das Dinkelmehl mit der Hefe und dem Salz vermengen und in eine Schüssel geben.
  2. Das Wasser dazugeben und alles kurz verrühren. Kein Kneten nötig, die Komponenten müssen nur verrührt werden.
  3. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für 12 bis 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Teig bekommt zahlreiche kleine Luftbläschen und wird ziemlich flüssig. Das soll so sein.
  4. Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und dabei einen Gusseisen-, Emaille- oder Tontopf mit erhitzen. Meine Empfehlung dazu findet ihr etwas weiter oben im Text.
  5. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und grob zu seiner Kugel formen (das geht am besten mit einer Teigkarte). Der Teig ist sehr sehr weich, also erwartet euch keine stabile Kugel, es geht lediglich darum eine halbwegs runde Form zu schaffen.
  6. Die weiche Teigkugel auf ein Backpapier legen und mit dessen Hilfe in den heißen Topf heben.
  7. Den Deckel drauf legen und die Temperatur direkt auf 210°C zurücknehmen. Das Brot bei geschlossenem Deckel 30 Minuten backen.
  8. Anschließend den Deckel abnehmen und das 5 Minuten DINKELBrot weitere 15 bis 20 Minuten goldgelb backen bis es die gewünschte Krustenfarbe bekommen hat.
  9. Fertig ist euer 5 Minuten DINKELBrot.
5 Minuten DINKELBrot

Auch mit Dinkelmehl ist dieses 5 Minuten Dinkelbrot ein fast perfektes Brot. Kaum zu glauben, mit wie wenig Aufwand man schon richtig gutes Brot backen kann. Klar geht es noch besser, aber nicht mit so wenig Arbeit.

Falls euch das alles zu wenig Aufwand ist, versucht unbedingt auch mal mein 10 Minuten Brot *ggg*.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

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28 Kommentare

  • Antworten
    Gerrit Haase
    27. Januar 2020 um 18:09

    Geht das auch mit Roggenvollkorn?

  • Antworten
    Katarina
    28. Januar 2020 um 11:52

    Hallo, wollte mal fragen wie die Mehlringe auf dem Brot zustande kommen? Ich kenne das nur, wenn ich Teigling im bemehlten Gärkörbchen gehen lassen und dann gestürzt ausbacke. Bei no knead Broten, bei welchen der Teig ja recht flüssig ist, kenne ich das gar nicht. Wie ist da der Trick ? Danke und viele Grüße 🙂

    • Antworten
      Monika Roth
      28. Januar 2020 um 12:31

      Das würde mich auch brennend interessieren! Wie das gehen soll ohne im Gärkorb gelegen zu haben!

      • Antworten
        Marian
        28. Januar 2020 um 12:36

        Hallo Monika,

        Einfach daran, dass ich beim ersten probieren zu wenig Wasser hatte und der Teig ausreichend fest war, um im Gärkorb zu gehen.

        War am Ende fast zu fest, aber auch optisch echt schön. Beim zweiten Mal wäre das nicht mehr gegangen.

        Aber gut beobachtet. Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Renate
    30. Januar 2020 um 07:47

    Hallo Marian,
    entspricht Dinkelmehl T700 dem deutschen Typ 630?

  • Antworten
    Nicole Zirngibl
    2. März 2020 um 09:09

    Hallo Marian, kann man auch Trockenhefe benutzen?

    • Antworten
      Marian
      2. März 2020 um 11:27

      Natürlich. Bitte den Umrechnungsfaktor von 3:1 bedenken!

      • Antworten
        Claudia
        3. Januar 2021 um 22:59

        Hallo Marian, sorry, dass ich noch mal frage… Wirklich nur 0,7g Trockenhefe? Ich kenne nur 7g/500g Mehl und frage mich gerade wie ich 0,7g abmessen soll. 😉 Viele Grüße

        • Antworten
          Marian
          5. Januar 2021 um 08:00

          Hallo Claudia,

          eine Messerspitze nehmen, oder eine Löffelwaage. Die Menge ist korrekt!

  • Antworten
    Michael
    16. März 2020 um 12:09

    Hallo Marian,
    dein Rezept ist wirklich genial!

    Bei meinem Erstversuch hatte ich nur Trockenhefe zudem nur Dinkelmehl 1050 (D)
    Im Römertopf gebacken war das auch klasse!
    Nach Zwischenversuchen habe ich dann
    700gr. Dinkelmehl (1050)
    300gr. Weizenmehl(405)
    in einem Tiefkühlbeutel vermischt.
    Frisch-Hefe:ca. 6 gr
    800ml Wasser + 30 gr. Salz, etwas Knoblauch (aus der Mühler), Oregano getrocknet
    1 Schuss Olivenöl

    Ruhezeit 14-20 h.

    Backzeit:
    ca. 60 min. (Stäbchentest=

  • Antworten
    Michael
    17. März 2020 um 11:51

    Hallo Marian,
    ich habe dein Brot jetzt mehrfach nachgebacken und bin begeistert!
    Der Geschmack und die Fluffigkeit des Brotes ist einmalig und die einfache Verarbeitung toppt alles!
    Kein Teig kneten, einfach nur in die heiße Forn füllen.
    Genial!
    Mein 1. Versuch war mit 1050 Dinkelmehl (D) und ~1,5 gr. Trockenhefe (ja, viel zu viel).
    War dennoch superlecker!
    2 Versuch mit 700gr. Dinkelmehl 1050/300gr. Weizenmehl 405, 4gr. Hefe, 840ml Wasser bei 50 min. Backzeit.
    Auch sehr lecker, in der Mitte aber etwas glitschig 😉
    3 Versuch: selbe Mehlmenge, 800ml Wasser, ca. 6gr. Hefe, etwas mehr Salz+Knoblauchflocken+Schuß Olivenöl
    Backzeit 60 min. im Römertopf (nicht gewässert).
    Lecker, lecker lecker!!!

    Danke und liebe Grüsse,
    Micha

    • Antworten
      Marian
      17. März 2020 um 11:53

      Klingt bombastisch!!! Danke für die tolle Rückmeldung!

  • Antworten
    Michael
    18. März 2020 um 14:17

    Danke;)
    Ich finde es einfach genial, den Teig nur einmal gründlich anzurühren und dann nach der Ruhezeit in die Form zu geben. Ich hasse die vermehlte Kneterei und die anschließenden Säuberungsaktionen;)
    Demnächst versuche ich mal einen Pizzateig nach diesem Rezept.
    Es wäre genial, könnte man den Teig auf ein Blech/Form streichen, anbacken und belegen…

    Und nochmals Danke für das geile Rezept!
    Bleibt gesund im schönen Österreich und liebe Grüße!

  • Antworten
    Anja Hauser
    26. Mai 2020 um 20:52

    Mir ist nicht so klar, wird das Backpapier nur zu Hilfe genommen um den Teig in den Topf zu befördern oder bleibt das Backpapier mit dem Teig im Topf?

    • Antworten
      Marian
      26. Mai 2020 um 21:05

      Bleibt dran, damit das Brot nicht anklebt.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Mirjam
        9. Juni 2020 um 10:53

        Hallo Marian,
        der Teil mit dem Teig mittels Backpapier in den Topf befördern ist mir noch klar. Aber leider kommt mein Brot nie so ebenmäßig wie deines aus dem Topf. Durch das Papier zerfranst mein Brot sehr stark. Ich würde mich sehr darüber freuen wenn mein Brot nich nur durch den sensationellen Geschmack, sondern auch auch eine ebenmäßige Optik glänzen würde.
        Gibt es da einen Trick oder Tipp?

        • Antworten
          Marian
          9. Juni 2020 um 11:15

          Hallo Mirjam,

          Ich schneide mir einen Kreis der etwas großer als der Topf ist zu. Damit lässt sich das Brot noch heben und ist dann beim Aufgehen nicht im Weg.

          Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Klaus
    16. Juni 2020 um 12:13

    Hallo Marian,
    Ich möchte Das Rezept 5 Minuten DINKELBROT ausprobieren.
    Sind es bei, 500 g Dinkelmehl wirklich nur 2 Gramm Hefe?
    LG Klaus

    • Antworten
      Marian
      16. Juni 2020 um 12:25

      Hallo Klaus,

      JA

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    mariamartha
    16. Juli 2020 um 19:17

    Hallo, funktioniert das auch in einem normalen Kochtopf? Liebe Grüße

    • Antworten
      Marian
      16. Juli 2020 um 19:26

      Hallo Maria,

      Leider Nein. Gusseisen, Emaille, Römer Topf.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Annika
    9. Oktober 2020 um 21:21

    Hallo, kann man den Topf auch mit einem Handtuch abdecken?

    • Antworten
      Marian
      9. Oktober 2020 um 21:36

      Das wäre bei 259 Grad im Ofen keine gute Idee!

  • Antworten
    Stefan
    23. November 2020 um 07:48

    Hallo Marian,

    ich habe mir dein Buch „Mann backt Brot“ gekauft – echt tolle Rezepte!

    Am Wochenende haben ich das Dinkelbrot versucht zu Backen, hatte jedoch das Problem, dass der Teig genau nach Rezept viel zu weich wurde. Nach Zugabe von zusätzlichem Mehl ist er zwar fester geworden, jedoch dann beim Backen hat er die Form nicht gehalten – es wurden eher nur Fladen!

    Kannst du mir einen Tipp geben, was ich besser machen kann bzw. was falsch war?

    Vielen Dank und alle Gute,
    Stefan

    • Antworten
      Marian
      23. November 2020 um 12:09

      Hallo Stefan,

      kein Mehl extra zugeben, denn damit hast du keine Luft mehr im Teig und er wird wie ein Brett!
      Dieses Brot muss wie im Rezept beschrieben in einem Topf gebacken werden (oder zumindest einer Springform oder Auflaufformen). Der Topf gibt die Form vor und das
      Brot wird riesig, luftig, locker und schmeckt sensationell.

      Du hast also alles richtig gemacht, einfach im Topf backen.

      Liebe Grüße marian

      • Antworten
        Stefan
        24. November 2020 um 12:37

        Hallo Martin,

        danke für die Antwort! Ich habe das Tiroler Dinkelbrot aus deinem Buch nachgebacken, wo du in der Zubereitung schreibst, dass es im Gärkorb reifen soll und dann der reife Teig auf ein Backblech gestürzt werden soll.

        Liebe Grüße,
        Stefan

        • Antworten
          Marian
          24. November 2020 um 12:46

          Hallo Stefan. Ok, das sollte nicht rinnen. Kann es sein, dass du eventuell ein wenig zu viel Wasser verwendet hast? Das Kochstück hast du ausreichend eingekocht? Falls beides nicht zutrifft dann hast du 2 Optionen: Nächstes Mal öfter falten um dem Teig mehr Struktur zu geben oder einfach das Wasser reduzieren. Halte mal 100 g zurück und knete dann langsam so viel dazu, bis der Teig die Kosistenz so hat, dass du dich damit wohl fühlst. Hoffe das hilft dir, Liebe Grüße marian

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