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Brotbacken im Topf – warum Brot im Topf so viel besser wird

Brotbacken im Topf

Woooow!!! Nichts anderes schreit man in seinen Backofen, wenn man nach dem ersten mal Brotbacken im Topf den Deckel abnimmt und einem perfektes Brot, in perfekter Form und mit perfekter Kruste entgegenlächelt. Und dann erst das Aroma… Aber warum wird Brot so viel besser wenn es im Topf gebacken wird? Und für wen lohnt sich der Kauf eines doch nicht ganz so günstigen Gusseisen- oder Emaille-Topfes? Und gibt es auch Argumenten gegen das Brotbacken im Topf?

Ich versuche (aufgrund von hunderten Anfragen via Email, Facebook und Instagram) Licht ins Dunkel zu bringen… Brotbacken im Topf

Brotbacken im Topf
Erst der Topf macht Brot zuhause richtig perfekt!

Was man über das Brotbacken im Allgemeinen wissen muss

Bevor ich euch erklären kann, warum Brotbacken im Topf so gut funktioniert, muss man verstehen, was ein Brot braucht um eine perfekte Kruste und Krume zu bekommen. Und das ist vor allem eines: gleichmäßige Hitze von allen (!!!) Seiten.

Das heißt, viel Hitze von unten, genauso viel von oben und vor allem auch von allen Seiten. Etwas, das ein Backofen zu Hause nicht bieten kann. Warum? Weil die Hitze vor allem oben und unten produziert wird, oder per Umluft oder Heißluft aus einer Richtung in den Ofen geblasen wird. Alles andere als gleichmäßig.

Warum die gleichmäßige Hitze so wichtig ist? Damit euer liebevoll vorbereitetes Brot eine gleichmäßige Hitze rundherum abbekommt. Nur so kann das Brot im Backvorgang eine perfekte Kruste und Krume entwickeln. Es fehlt an Unterhitze? Euer Brot wird oben steinhart, unten weich und klebrig, vermutlich gar nicht richtig durch. Euer Brot wird nur von einer Seite angeblasen? Es reißt unkontrolliert auf und trocknet innen aus. Die Liste ist lange, was alles schief gehen kann.

Ihr seht, Brot braucht vor allem gleichmäßige Hitze. Und das können Holzbackenöfen deshalb so gut, weil sie einen viel kleineren Backraum haben, der durch das lange Vorheizen mit Holz sehr stark erhitzt wurde. So kommt mehr Hitze von allen Seiten ans Brot.

Richtige Bäckereibacköfen haben erstes viel niedrigere Backräume und sind auf das Brot oder Kuchenbacken spezialisiert. Besonders gleichmäßige Hitze, Dampffunktionen usw. Solche Öfen müssen nur backen können, sonst nichts. Sie sind kein Kompromiss wie ein Heimbackofen.

Brotbacken im Topf
Kleiner Garraum, perfekte Hitzeverteilung von allen Seiten. Gusseisentopf Staub Cocotte

Warum ist Brotbacken im Topf so viel besser?

Brot braucht also eine möglichst gleichmäßige Hitzeentfaltung. Und wie sollte das besser funktionieren, als in einem kleinen Backofen, mit dicken Metallwänden, die sich gleichmäßig erhitzen? Genau, zuhause geht es kaum besser.

Voraussetzung? Der Topf muss gut vorgeheizt werden. Das war’s. Ein Gusseisen oder Emailletopf erfüllt alle Kriterien, die es braucht, um Brot eine perfekte Entfaltung zu ermöglichen.

Damit ihr seht, wie unglaublich der Unterschied ist, habe ich hier mal ein älteres Rezept für Joghurt Sauerteigbrot erneut im Topf gebacken. Aber seht selbst

Brotbacken im Topf

Brotbacken oder gesonderten Schwaden (Dampf) – im Topf geht`s

Grundsätzlich ist es für eine gute Krustenentwicklung notwendig, den Backofen mit einem entsprechenden Schwaden zu versorgen (siehe dazu den entsprechenden Artikel). Da der Garraum im Topf so klein ist, ist dies nicht notwendig.

Lesenswerter Artikel: Warum der Schwaden beim Brotbacken so wichtig ist

Die Feuchtigkeit, die dem Brot entweicht ist ausreichend. Je nach Brot, braucht man den Deckel lediglich anfangs drauf lassen und nimmt ihn ab, wenn sich die Kruste ausbacken soll. Wann, gebe ich in meinen Rezepte gesondert an. In anderen Rezepten nehmt ihr den Deckel dann ab, wenn angegeben wird „Schwaden ablassen“.

Nachteile bei Brotbacken im Topf?

Gibt es beim Brotbacken im Topf auch Nachteile? Ja, und das ist der begrenzte Raum. Backt man normale Brötchen wie Semmeln oder Kornspitzen fehlt es natürlich an Platz. Hier hilft nur backen am Blech oder Pizzastein.

Und der zweite Nachteil: Die Grundform des Brotes ist durch die Form des Topfes vorgegeben. Runder Topf, rundes Brot. Ovaler Topf, ovales Brot. Ich zeige euch das mal:

Brotbacken im Topf
Runder Topf -> rundes Brot

Und nochmal in Oval:

Brotbacken im Topf
Ovaler Topf -> ovales Brot

Nun, ich denke mit der eingeschränkten Form kann man leben, wenn man wirklich gutes Brot backen will. Und wer sich tiefer mit der Materie beschäftigt wird vermutlich sowie nochmal auf einen Pizzastein setzen und zusätzlich investieren.

Wie bekomme ich das Brot in den heißen Topf?

Der Umstand, dass man den Topf auf 250°C oder mehr vorheizt sollte nicht außer Acht gelassen werden. Da ich immer wieder gefragt werde, wie ich das weiche Brot in den Topf bekomme, ohne mir die Finger zu verbannen, hier ganz kurz mein Ablauf:

Das Brot mit entsprechender Gare kippe ich aus dem Gärbkorb auf ein Backpapier, das ich auf die Grundform des Topfes zugeschnitten habe, etwas größer. Mithilfe dieses Backpapiers hebe ich den Teigling einfach in den Topf. Damit ich gut zukomme, hole ich den Topf einfach aus dem Ofen raus. Gusseisentöpfe halten die Hitze sehr sehr gut, ihr verliert also kaum Temperatur. Noch ein Vorteil.

Deckel drauf, zurück in den Backofen… und nicht verbrennen!

Welchen Topf soll ich kaufen?

Dies hier soll keine Verkaufsveranstaltung sein. Wohl aber habe ich in den letzten 10 Jahren so einige Töpfe gekauft und umfassend im Alltag getestet. Meine drei Lieblingstöpfe stelle ich euch hier mal vor, vielleicht hilft euch das ja.

Hinzufügen möchte ich jedoch ganz klar, dass ihr in JEDEM handelsüblichen Gusseisen- oder Emailletopf, auch in Römertöpfen backen könnt. Letztere haben jedoch das kleine Problem, dass sie den Schwaden quasi aufnehmen und so das Brot nicht ganz so gut Zeit hat, sich zu entwickeln.

Staub Cocotte – der ideale Gusseisentopf

Brotbacken im Topf

Ob rund, oval, für kleine Familien, oder Großfamilien. Den Staub Cocotte gibt es in allen Größen. Und die Qualität ist einfach superb. Ich verwende einen schwarzen seit einem Jahrzehnt und seit etwa einem Jahr einen runden und einen ovalen in grau. Egal ob 10 Jahre alt, oder etwas Neuer. Keinerlei Abnutzungen. Einfach perfekt.

Nachteil? Gibt es keinen, denn auch Braten, Gulasch und Co. werden darin sensationell gut. Lasst euch auch nicht vom Preis abschrecken. Ab 100€ ist man dabei und ich garantiere euch, dass diese Töpfe allesamt eine Investition fürs Leben sind.

Link zum Topf:
Staub Cocotte ø24cm für kleinere Brote von ca. 1 bis 1,5kg
Staub Cocotte ø28cm für große Brote bis 2,5kg

Staub Cocotte Oval für längliche Brotlaibe. Mein Lieblingstopf!

Riess Aromapot Brotbacktopf

Brotbacken im Topf

Euch ist ein Gusseisentopf zu schwer? Ihr wollt einen Topf der einfacher im Handling ist und schnell heiß wird? Dann empfehle ich euch diesen Emailletopf des österreichischen Traditionsunternehmens Riess. Die Verarbeitung ist auch hier kinderleicht, das Ergebnis beim Backen perfekt.

Der Unterschied zum Gusseisen? Auch dieser Topf hat einen Eisenkern, dieser ist jedoch deutlich dünner, was den Topf bei gleichem Backergebnis viel leichter macht.

Ich bin durch Zufall auf diese Topfserie gestoßen und verwende den Riess Aromapot quasi als meine Daily, gerade weil er so leicht und unkompliziert im Handling ist.

Nachteil? Die Emailleschicht kann bei unsachgemäßer Nutzung (wenn man ihn Fallen lässt) abbröckeln. Dieser Topf ist also nicht unzerstörbar. Qualitativ dennoch 1A und eine absolute Empfehlung. Zudem gibt es ihn in tollen Farben…

Link zum Aromapot:
Riess Aromapot ø24cm für ca. 1 bis 1,5kg Brotteig

Die Vorteile von Brotbacken im Topf sind enorm. Das Handling ist einfach, wenn man den Trick mit dem Reinlegen in den Topf ohne verbrannte Finger erstmal im Griff hat und die Töpfe sind eine Investition fürs Leben.

Viel Spaß beim Grübeln, ob man nun auf Brotbacken im Topf umsteigen soll oder nicht. In jedem Fall werdet ihr es nicht bereuen. Bei Fragen, einfach die Kommentarfunktion nutzen,

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69 Kommentare

  • Antworten
    Nathalie
    27. März 2020 um 17:10

    Hallo Marian!

    Ich habe vor kurzem das Brotbacken im Römertopf kennengelernt, mir gleich einen geliehen und bin begeistert. Dabei werde ich auch erst mal bleiben, denn das Brot ist saulecker und durch die Eigenschaft des Römertopf, langsam erhitzt werden zu müssen, hat man auch kein Gewurschtel mit einem heißen Topf

    Liebe Grüße
    Nathalie

    • Antworten
      Marian
      27. März 2020 um 18:38

      Hallo Nathalie,

      Römertopf geht sehr gut. Allerdings musst du auch diesen auf die volle Hitze vorheizen und DANN erst das Brot dazu geben wenn du die Vorteile eines Topfes nutzen willst.

      Heißer Topf ist also trotzdem.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Biggi
        17. Januar 2021 um 18:33

        Hallo, ich hab einen älteren Römertopf geerbt und wollte ihn zum Brot Backen nutzen. Muss ich den Topf vorher wässern oder benutze ich den trocken? Viele Grüße und herzlichen Dank, dass Du diesen tollen Blog machst! Liebe Grüße Biggi

        • Antworten
          Marian
          17. Januar 2021 um 19:21

          Hallo Biggi,

          Meines Wissens trocken, aber eventuell beantwortet dir jemand diese Frage hier, der/die einen selbst benutzt.

          Liebe Grüße Marian

        • Antworten
          Nathalie
          17. Januar 2021 um 19:47

          Unbedingt immer ausreichend wässern! Deckel und Topf eine halbe Stunde in lauwarmem Wasser, Römertopf mag keine Temperatursprünge!

    • Antworten
      Elke
      17. Februar 2021 um 12:07

      Hallo Nathalie, muß der Deckel vom Römertopf immer drauf bleiben??? Kommt auch eine Tasse mit Wasser in den Backofen?? Schon mal Danke im Voraus
      Lieben Gruß
      Elke

      • Antworten
        Marian
        17. Februar 2021 um 14:38

        Handling gleich wie im Artikel beschrieben. Zuerst drauf, dann runter

  • Antworten
    Brigitte
    31. März 2020 um 18:48

    Hallo Marian

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den REVOL Kasserollen aus Porzellan gemacht. Super und weniger schwer als die gusseisernen.

    Ich wollte mich auch noch für deine sehr interessanten Beiträge bedanken. Einfach und sehr verständlich geschrieben. Toll!!!

    Das Thema Sauerteig trocknen und reaktivieren einfach TOP. Danke!

    Liebe Grüsse Brigitte

    • Antworten
      Marian
      31. März 2020 um 18:52

      Hallo Birgit,

      Danke vielmals für den Tipp! Das schaue ich mir gleich mal an

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Evi
    16. April 2020 um 10:42

    Hallo Marian!

    Ich habe mir vor Kurzem einen Riess Aromapot gekauft, um Brot darin zu backen. In der Anleitung steht nun, dass der Topf nicht ohne Inhalt erhitzt werden soll…kann ich es trotzdem wagen, ohne dem Topf einen Schaden zuzufügen?

    Ich freue mich schon darauf, dein Buttermilch Dinkelbrot auszuprobieren!!!

    Herzlichen Dank für deine Antwort!
    Liebe Grüße,

    Evi

    • Antworten
      Marian
      16. April 2020 um 10:51

      Hallo Evi,

      Wird als Brotbacktopf beworfen. Und ich habe ihn sicher schon 100 mal ohne Inhalt auf 250 Grad erhitzt.

      Trau dich

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Sandra Krull
    2. Mai 2020 um 08:33

    Hallo Marian,

    ich habe eine Frage zum Backpapier.
    Du benutzt es als Hilfe um den Teig in den Topf zu heben.
    Ich hab es auch schon so gemacht, bin aber etwas verunsichert wegen der Hitzebeständigkeit. Bis 220 Grad soll es ok sein, und was ist bei 250 Grad ?

    Viele Grüße
    Sandra

    • Antworten
      Marian
      2. Mai 2020 um 08:38

      Mache ich seit 2014 so. Im Schnitt 150 mal pro Jahr. Funktioniert einwandfrei hoffe das hilft dir

  • Antworten
    Anna
    25. Mai 2020 um 08:00

    Hallo Marian,

    welcher Riess Aromapot Brotbacktopf ist auf deinem Bild zu sehen? Der für 2.0 Liter oder 3.5 Liter?
    Danke und Liebe Grüße

    • Antworten
      Marian
      25. Mai 2020 um 08:12

      Durchmesser 24cm hat meiner. Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Katharina
    29. Juni 2020 um 20:13

    Hallo Marian,

    Welche Menge an Brot/ Teig nimmst du für den ovalen Cocotte Topf? Habe gerade das Südtiroler Weißbrot gemacht und der Topf ist glaub ich zu groß dafür (33cm). Liebe Grüße und Danke

    • Antworten
      Marian
      30. Juni 2020 um 06:54

      Zu groß ist kein Problem, nur zu klein. Ich habe den 37er

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Ute
    1. September 2020 um 10:29

    Hallo Marian,

    muss ich etwas beachten, wenn ich ein Rezept für ein freigeschobenes Brot im Topf backen möchte? Oder bleiben die Zeiten gleich? Und wann nehme ich dann den Deckel ab? Und brauche ich eigentlich Backpapier, damit es nicht anpappt? Tja, ist mein erster Topf 🙂

    LG, Ute

    • Antworten
      Marian
      2. September 2020 um 09:38

      Ich nehme Backpapier. Also
      Ja. Unterschiede sonst nicht. Den Deckel nehme ich meistens nach ca. 20min ab.

      Du kannst dich bei Rezepten aber nach der Zeit der Beschwadung halten.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    japsiJasper
    2. September 2020 um 09:32

    Hallo Marian,

    habe am Wochenende ein Boeuf Bourgignon zubereitet und stehe ohnehin sehr auf Schmorgerichte. Daher möchte ich gerne eine Staub Cocotte kaufen. Da die Dinger nicht ganz günstig sind, braucht es einen Allrounder. Mein Frau backt gerne Brot (derzeit in einer Art Plastikwanne), dafür könnten wir die Cocotte ja auch nutzen. Damit ich Schmorgerichte auch für Besuch kochen kann würde ich eine 28cm Cocotte (rund) bevorzugen, frage mich aber ob diese für Brot zu gross wäre? Die meisten Googleergebnisse gehen eher Richtung 22-26cm für Brot. Wie siehst du das?

    Danke für eine kleine Einschätzung!

    • Antworten
      Marian
      2. September 2020 um 09:37

      Hallo Jasper,

      28cm sind top! Habe ich auch und funktioniert 1A. Du wirst den Kauf nicht bereuen.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Angela
        30. Januar 2021 um 18:15

        habe grad mein erstes Brot in der 28cm Cocotte gemacht. Das ist eine für mich normale Größe an Brot. Ich freue mich so sehr über das gelungene Brot, habens grad genossen. Diese Größe kannst du vl an einem anderen Topf dieser Größe sehen. ich finde ihn ideal. und meine Mukkies trainiere ich beim Tragen.

        Viele Erfolg Angela aus Bayern

  • Antworten
    ginus
    19. September 2020 um 00:33

    Ich tue mich manchesmal vlt. etwas schwer mit dem „verstehen“, also das mit dem „Teigreinheben“. Das Backpapier bleibt während des Backens im Topf drin?

    • Antworten
      Marian
      19. September 2020 um 05:59

      Liebe Regina,

      JA! Das Backpapier bleibt drin.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    ginus
    19. September 2020 um 00:46

    2. Kommentarversuch. Also mit dem verstehen tue ich mich manchesmal etwas schwer. Das Backpapier bleibt während des Backens im Topf drinnen??

    • Antworten
      Marian
      19. September 2020 um 05:58

      Liebe Regina,

      JA! Das Backpapier bleibt drin.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Petra Wilde
    27. September 2020 um 10:56

    Hallo Marian,
    Bin heute absolut durch Zufall auf deinem Blog gelandet……und super begeistert! Im Ofen ist gerade dein Rezept Tiroler Bauernbrot. Und es sieht schon klasse aus! Hab ausprobiert- noch nie gemacht!- in einem Gusstopf zu backen…..und glaub, das könnte in Zukunft immer so sein! Ich backe schon viele Jahre ganz klassisch in deren Brotbackform. Und deine Erklärungen sind spitze u. verständlich. Man merkt, daß das deine Leidenschaft ist!
    Vielen Dank u. Viele Grüße aus dem Erzgebirge Petra

    • Antworten
      Marian
      27. September 2020 um 12:10

      Hallo Petra,

      Es freut mich sehr, dass du mich entdeckt hast. Backen ich meine ganze Leidenschaft.

      Ich hoffe wir lesen und in Zukunft öfters, Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Philip
    24. Oktober 2020 um 09:53

    Hi, eine Frage: Muss es ein gusseiserner / Emaille – Topf sein? Oder würde auch ein gut schließender Kochtopf aus Stainless Steel gute Backergebnisse hervorbringen? Danke!

    • Antworten
      Marian
      24. Oktober 2020 um 10:11

      Es muss einer der angegeben sein. Edelstahltöpfe reflektieren die Hitze und speichern sie nicht. Das Brot wird dunkel, innen nicht durch.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Kati
        18. Januar 2021 um 19:50

        Ich verwende für mein Buttermilch-Dinkelbrot einen ganz normalen Edelstahltopf von WMF und lege die erste 3/4 Stunde einen Boden einer Springform drauf, die letzte 1/4 Stunde backe ich ohne Deckel. Das Brot wird super und nicht dunkel.

        • Antworten
          Marian
          20. Januar 2021 um 10:32

          Hallo Kati,

          Edestahltöpfe sind nicht zu empfehlen, weil sie die Hitze nicht speichern sondern direkt reflektieren. In diesem Fall solltest du besser auf einem normalen Backblech backen.

          Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Frank S.
    3. November 2020 um 12:36

    Moin, sehr guter Blog. Eine Frage, kann ich , im Rezept angegebenes Langbrot , im runden Topf backen? Hat die Form in den Rezepten überhaupt eine Auswirkung auf die Qualität des Brotes?

    Viele Grüße Frank

    • Antworten
      Marian
      5. November 2020 um 14:48

      Form ist nebensächlich (außer du formst Baguette) Nur die Gesamtmenge ist bei der Backzeit wichtig.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Daniela
    10. November 2020 um 13:44

    Hallo, ich habe mir von deinem tollen Blog schon viele Tipps fürs Backen geholt und bewundere immer deine Bilder auf Instagram. Jetzt habe ich mich auch endlich ans Brotbacken gewagt und es hat auch ganz gut funktioniert, obwohl „nur“ am Blech im normalen Ofen gebacken. Jetzt schaue ich schon tagelang nach einem passenden Topf fürs Brotbacken und kann mich nicht entscheiden. Der Staub Bräter wäre schon toll, aber der Preis auch ganz schön heftig. Kennst du die Bräter von PROCOOK? Die wären etwas günstiger, oder würde ein Aluguss Topf von STONELINE auch funktionieren?
    Hoffe du kannst mir ein bissl Entscheidungshilfe geben.
    Danke und liebe Grüße
    Daniela

  • Antworten
    Daniela
    10. November 2020 um 17:20

    Hallo, ich habe auf deinem tollen Blog schon viele Tipps fürs backen bekommen und ich bewundere immer deine Bilder auf Instagram. Jetzt habe ich mich auch ans Brotbacken gewagt und die ersten Versuche waren eigentlich ganz ok. Nun überlege ich mir einen Topf anzuschaffen und der Staub würde mir sehr gefallen, aber der Preis ist schon heftig. Ich habe nach günstigeren Alternativen gesucht und bin auf die Bräter von ProCook gestoßen und auf einen Aluguss Bräter von STONELINE, kennst du diese Töpfe? Oder ist es vernünftiger gleich in den Staub Bräter zu investieren? Ich hoffe du kannst mir ein wenig Entscheidungshilfe geben.
    Liebe Grüße
    Daniela

    • Antworten
      Marian
      10. November 2020 um 18:16

      Hallo Daniela,

      es gehen auch alle günstigeren Alternativen. Aber ganz ehrlich, so ein richtig hochwertiger Gusseisentopf ist A. eine Anschaffung fürs Leben und B. die Qualität des Brotes ist unvergleichlich.
      Wirklich sehr empfehlenswert… vielleicht bringt’s ja das Christkind. 😉

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Claudia
    18. November 2020 um 11:08

    Hallo Marian, ich backe Brot auch im Topf. Würde aber gerne immer gleich zwei Brote backen (also Teige einfach verdoppeln). Im Backrohr hat aber nur ein Topf Platz, wie kann ich die Brote nacheinander backen ohne das eins der Brote übergart oder sonstiges passiert?
    Vielen Dank schon mal für die Info,
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Antworten
      Marian
      18. November 2020 um 11:19

      Hallo Claudia,

      Das zweite Brot im Gärkorb für 60 Minuten (so lange die Backdauer) an einen kühlen Ort stellen.

      Das verzögert die Gare. Während das eine Brot backt darf das anderen dann weiter bei Zimmertemperatur reifen.

      Ganz einfach.
      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Dorothea Fey
    29. November 2020 um 13:22

    Probiere gerade das erste mal Brot im Topf aus. Danke fürs Mutmachen. Aber wie mache ich es jetzt? Rezept sagt: 250 Grad mit Schwaden, dann Backofen öffnen, damit der Dampf abzieht und runterschalten auf 180 und so noch 30 – 35 Min. – Wie wandelst Du das für den Topf ab?

    • Antworten
      Marian
      29. November 2020 um 13:30

      Für die Zeit der Beschwadung: Deckel bleibt zu

      Dann auf, fertig. Kein extra Schwaden nötig!

      Temperaturen bleiben gleich

  • Antworten
    Sarah
    8. Dezember 2020 um 10:15

    Hallo Marian! Ich bin mir unsicher, welche Größe ich beim ovalen Topf nehmen soll – ich verwende meistens zwischen 500 und 750 Gramm Mehl und möchte vermeiden, dass das Brot zu flach wird, weil der Topf zu groß ist – gibt es hier eine Faustregel an die ich mich halten kann?

    • Antworten
      Marian
      10. Dezember 2020 um 22:55

      500 g sind sehr sehr wenig. Bist du sicher, dass du so kleine backen willst? Dann würde ich nämlich den Aromapot von Riess nehmen.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Sarah
        11. Dezember 2020 um 07:17

        Hallo Marian, danke für den Tipp – hab mir jetzt einen größeren Gusseisentopf zugelegt und kann dann optional noch auf den Aromapot ausweichen. LG

  • Antworten
    Riana
    11. Dezember 2020 um 10:34

    Hallo. Einfach toll deine Seite! Freue mich ein paar Sachen zu probieren. Möchte schon lange ein einfaches Ruchbrot backen. Habe nun einen Topf in welchem ich auch super Braten machen könnte, nun ist dieser aber 28 cm gross und ja eher für grosse Brote ideal. Wollte ja nur ein 500 gr. Brot machen doch wird dies dann nicht zu flach? Der Topf sollte ja Teig umschliessen…. Wenn ich 1 kg Mehr nehme, würde es dann gehen? Oder muss ich wirklich einen 26cm Topf kaufen? Danke jetzt schon.

    Lässt du den Teig immer in einem Garkörbchen aufgehen und wir gross ist dein Körbchen?

    • Antworten
      Marian
      12. Dezember 2020 um 15:40

      Der Topf dient nicht dem Form-halten, auch wenn er bei sehr weichen Teigen hilfreich ist. Du kannst darin auch ein 60g Brötchen backen.

      Ich kaufe Gärkörbe für 750g bis 1 kg Teigmenge. Die sind super.

  • Antworten
    Gerlinde
    23. Dezember 2020 um 18:18

    Ich würde gerne wissen ob ich im Brottopf auch eine Ente garen kann. Hat das schon mal jemand ausprobiert?

    • Antworten
      Marian
      23. Dezember 2020 um 20:19

      Na klar!! Und wie! Mach darin auch Braten, Huhn, Eintopf usw.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Lisa Schmickler
    10. Januar 2021 um 21:43

    Wenn ich im Topf auch Fleisch mache, nimmt dann das nächste Brot nicht noch Aroma vom Fleisch an?

    • Antworten
      Marian
      10. Januar 2021 um 21:48

      Nein. Ich mache darin von Fleisch bis Reindling alles

  • Antworten
    Angela Z.
    1. Februar 2021 um 15:57

    Hallo Marian,
    ich habe nun mittlerweile auch schon mehrere Brote im Topf gebacken und frage mich, wieso überall so sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass der Topf vorgeheizt wird.
    Ganz nach Art eines Brotbackautomaten bereite ich meinen Teig im Topf zu, lasse ihn darin gehen (gern über Nacht) und heize schließlich Ofen, Topf und Teig alles zusammen auf – Backzeit (inkl. Vorheizen) alles in allem eine Stunde.
    Heraus kommen super leckere Brote mit toller Kruste – rein optisch kein Unterschied zu verschiedensten Rezeptbildern.
    Wo läge denn nun der Vorteil mit einem glühend heißen Topf und rohem Teig zu jonglieren? Oder hat das sonst einfach nur noch keiner probiert?
    Ich würde mich wirklich über Gedanken dazu freuen.
    Viele Grüße aus Sachsen

    • Antworten
      Marian
      2. Februar 2021 um 20:36

      Hallo Angela,

      Brot braucht um eine wirklich perfekte Kruste und Krume zu bekommen hohe Anfangstemperaturen. Deshalb muss der Ofen vorgeheizt werden. Ein Gusseisentopf braucht mindestens 15 Minuten bis er die gewünscht Temperatur erreicht hat. In dieser Zeit ist dein Brot im Topf quasi isoliert. Die Hefe sterben schön langsam ab, bevor Das Brot echten Ofentrieb bekommt… Ergebnis? Deutlich schlechtere Qualität, viel weniger Ofentrieb, Gummigelenk Krume, mäßige Kruste.

      Der Backautomat ist ein Vergleich der hinkt, denn die Backmischungen für diesen enthalten Backtriebmittel, das Brot ist Qualität deutlich schlechter als ein Brot mit langer Teigführung aus dem Gusseisentopf, die Haltbarkeit maximal 20% eine richtigen Brotes… und er isoliert nicht wie ein Gusseisentopf am Anfang.

      Ja, ich gebe dir Recht. Das Handling eines 250°C heißen Topfes ist unlustig, aber auf eine ausziehbare Schiene gestellt null Problem. Probier es es, du wirst überzeugt sein.

      Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Angela Z.
        3. Februar 2021 um 09:46

        Hallo Marian,
        vielen Dank für die ausführliche Erklärung.
        Wobei mich die Annahme, dass man im Backautomaten notwendiger Weise ausschließlich industrialisierte Backmischungen mit merkwürdigen Zutaten verwendet, etwas stutzten lässt. Schon im Automaten habe ich einfach Rezepte aus Mehl, Hefe, Salz und Flüssigkeit verwendet mit ordentlichen Ergebnissen, wenn auch nicht so lecker wie ein richtiges Brot aus dem Ofen. Also, das Ergebnis war meistens eher ein Toastbrot. Was wir einfach nicht immer und jeden Tag so essen wollen. Sonst gab es auch da nichts auszusetzen.
        Da ich heute sowieso neues Brot brauchte, habe ich also die Sache mit dem vorgeheizten Topf probiert – dieselben Zutaten wie beim letzten Brot …
        Nein – ein besseres Ergebnis kann ich nicht bestätigen.
        Es kam genau dieselbe gute und leckere Qualität raus, wie wenn der Laib in der Vorheizzeit schon im Topf ist. Ich kann eigentlich nur jeden ermutigen, das selbst zu probieren und dann zu entscheiden. Vielleicht ist es ja auch vom Topf abhängig und funktioniert nicht mit jedem.

        Viele Grüße
        Angela

        • Antworten
          Marian
          3. Februar 2021 um 10:13

          Hallo Angela,

          Die meisten Leute backen in Backautomaten mit den entsprechenden Mischungen.

          Deine Enpfehlung zum Backen im kalten Topf möchte ich hier ganz klar NICHT BESTÄTIGEN oder empfehlen.

          Das hat vielleicht diesmal mit Glück funktioniert, jeder Roggenteig klebt an und ohne Zerstören wird das Brot nicht mehr rausgehen und die Qualität ist deutlich schlechter.

          Meine Empfehlung nach knapp 500 Brotrezepten, die ich in Topf gebacken habe: VORHEIZEN!

          Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Sabine
    2. Februar 2021 um 15:19

    Hallo Marian! Vielen Dank für den tollen und infomraiven Block. Ich möchte mir gerne einen Le Creuset Bräter anshaffen den ich auch zum Brot backen gut benutzen kann. Kannst Du zu der hellen bzw. schwarzen Emaille was sagen? Eignet sich eine besser als die andere und warum? Vielen lieben Dank!

    • Antworten
      Marian
      2. Februar 2021 um 20:27

      Hallo Sabine,

      ich glaube diese Frage habe ich bereits beantwortet, oder? Hier nochmal meine Empfehlung: LeCreuset Gusseisentopf

      • Antworten
        sabine1981
        12. Februar 2021 um 09:24

        Stimmt! Ich war irritiert, da mein Kommentar nicht erschienen ist und dachte, dass es ihn nicht angenommen hat 🙂

  • Antworten
    Petra St.
    2. Februar 2021 um 16:14

    Benutzt ihr trotz Topf den Pizzastein. Reicht das Ofenblech oder ist das Ofengitter besser?

    • Antworten
      Marian
      2. Februar 2021 um 20:26

      Hallo Petra,

      beim Gusseisentopf musst du sonst nichts tun. Nur vorheizen, fertig. Egal wo du den daraufstellst. Einen Pizzastein extra brauchst du nicht.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    sabine1981
    2. Februar 2021 um 16:28

    Hallo Marian! Kanst Du bei Le Creuset Töpfen eher zu der hellen oder der schwarzen Beschichtung in den gusseisernen Töpfen raten? Vielen Dank!

    • Antworten
      Marian
      2. Februar 2021 um 20:25

      Hallo Sabine,

      ich verwende mittlerweile Staub Töpfe, aber ich kann dir diesen Topf wärmsten Herzens empfehlen: LeCreuset Gusseisentopf. Den hat eine Freundin von mir und ist sehr zufrieden.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Martina
    12. Februar 2021 um 15:10

    Hallo Marian,

    ich habe einen älteren schwarzen Emaille-Bräter. Er hat einen „Tropfdeckel“ (das ist ein Deckel mit lauter kleinen „Dellen“, damit die Flüssigkeit, die beim Braten entsteht wieder zurück tropfen kann und das Bratgut nicht austrocknet). Kann ich den auch zum Brot backen verwenden?
    Alternativ habe ich auch einen komplett glasierten Tontopf mit Deckel, Durchmesser so ca. 24-26cam. Wäre der besser?
    Und: Kann man auch Glas-Auflaufformen mit Deckel verwenden? Die halten ja auch ganz gut die Wärme…

    Ich will mich auch endlich mal ans Brotbacken trauen. Eigentlich hab ich ein bisschen Angst dass es schief geht und gar nichts wird, aber zur Not kann man ja auch noch Knödelbrot draus machen. Oder Semmelbrösel… 😉

    Herzliche Grüße, Martina

    • Antworten
      Marian
      12. Februar 2021 um 22:16

      Hallo Martina,

      nimm den geschlossenen Topf! Und keine Angst vor dem Brotbacken. Fang es mit einem einfachen Brot an und dann probier immer mehr aus… auf einmal hast du den Dreh raus.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Daniel Staubach
    14. Februar 2021 um 19:09

    Hallo Marian,

    ich habe Begeisterung deinen Blog gefunden und dein Buch „Mann backt Brot“ erworben.
    Bevor ich nun mit dem Backen starte, bleiben ein paar Fragen offen:
    – Im Buch beschreibst du, dass du einen Kreis aus Backpapier in der Größe des Topf ausschneidest und den Teig damit in den Topf legst. Bedeckt das Backpapier dabei nur den Boden des Topfs oder wird er „ganz damit ausgekleidet“? Und ist wirklich kein weiteres Einfetten und Ausstreuen mit Mehl oder Sonstigem notwendig? Zu diesem Vorgang erhältst du wahrscheinlich viele Anfragen – ein Video würde hier vielleicht vieles klären…
    – Eine weitere Frage zum Handling des 250 Grad heißen Topfs: Worauf stellst du den Topf beim Einfüllen des Teigs ab und kannst du vielleicht Ofenhandschuhe oder Ähnliches empfehlen? Hier habe ich trotz intensiver Suche keine Produkte gefunden die diese extreme Hitze aushalten.

    Grüße aus Köln
    Daniel

    • Antworten
      Marian
      15. Februar 2021 um 18:55

      Hi Daniel,

      Videoreihe genau dazu ist im
      Kasten… bin gerade beim Schneiden. Wird noch etwas dauern; aber in 1-2 Wochen sollte alles klar sein.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Bettina
    17. Februar 2021 um 08:34

    Hallo Marian, backe seit fast einem Jahr begeistert Brot aus deinem Buch/Blog. Besonders die Backergebnisse im Topf sind genial. Welche Ofeneinstellung verwendest du beim Backen mit dem Topf (Oberstufe-und Unterhitze oder Heißluft?)
    Lg Bettina

    • Antworten
      Marian
      17. Februar 2021 um 14:39

      Hallo Bettina,

      Ich backe mit O/U-Hitze.

      Liebe Grüße Marian

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