Schnelle Kuchen

Apple Pie nach Grandma Backt

Apfelkuchen

Mehr als ein Jahr ist es her, dass ich ein Video in den Weiten des Internets gefunden habe, das mich nicht mehr losgelassen hat. Grandma Oples Apple Pie Video ist wohl mein absolutes Lieblingsvideo in Sachen Food.

Dieser mürbe Teig, die Kruste, die Sauce die über die Äpfel gegossen wird. Foodporn at it`s best? Definitiv und ohne jeden Zweifel…


Ich jedenfalls bekomme einen wässrigen Mund, jedes Mal wenn ich auch nur daran denke.

Warum ich das Rezept nicht einfach nachgebacken habe? Na das habe ich doch. Aber ich bin daran verzweifelt. Die ersten beiden Versuche gingen in die Hose. Der Apple Pie glich eher einem Badesee und der Mürbeteig wurde nicht durch. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll… bis heute

Ich habe das Rezept angepasst, verfeinert und daraus den wohl leckersten Apple Pie nach Grandma Backt entworfen, den ihr je essen werdet. *Hoffe ich*. Das Geheimnis? Eine Sauce aus Mehlschwitze, Braunem Zucker und Wasser, die aus einem Apfelkuchen ein kulinarisches Kunstwerk werden lässt.

Apfeltarte

Und so wird`s gemacht…


Zutaten für den Apple Pie ala Grandma Backt

500g Mehl
250g Butter
125g Zucker
1 Eidotter

Anmerkung:Der Eidotter sollte und muss nicht sein, erleichtert euch aber den Umgang mit dem Mürbeteig enorm, weil er schlicht besser zusammenhält. Hartgesottene einfach weglassen!

150g Butter
3-4 EL Mehl
150g brauner Zucker
150g weißer Zucker
100ml Wasser

8 große, saure und nicht zu saftige Äpfel
100g geriebene Nüsse (je nach Vorliebe)
100g Semmelbrösel
1 TL Zimt
Saft von 1 Zitrone


Mürbeteig zubereiten

  1. Knetet einfach alle Zutaten (die Butter muss kalt sein) zusammen
  2. Stellt den Teig mindestens 30min kühl
  3. Richtet eine Tarteform her, fettet sie aus und bemehlt sie
  4. Rollt 2/3 des Mürbeteiges aus und legt damit die Tarteform bis über die Ränder aus
  5. Backt den Teig 15min bei 180°C Ober-/Unterhitze

Karamell-Guss vorbereiten

  1. Gebt 150g Butter in einen Topf und erhitzt diese
  2. Gebt unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen 4 Esslöffel Mehl dazu und rührt bis sich alles aufgelöst hat
  3. Nun gebt den braunen und weißen Zucker, sowie das Wasser dazu und verrührt alles
  4. Schaltet zurück auf ganz kleine Flamme und lasst alles 4-5min köcheln

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Äpfel vorbereiten und Gitter auflegen

  1. Schält nun 8 große, saure und nicht zu saftige Äpfel und schneidet sie in kleine Scheiben
  2. Gebt Zucker, Nüsse, Zimt, Zitrone und Brösel dazu und vermengt alles von Hand
  3. Nehmt nun den Kuchen aus dem Rohr und legt die Form mit Äpfeln aus
  4. Rollt nun den restlichen Mürbeteig aus und schneidet ihn in Streifen.
  5. Legt ein Gitter nach Belieben auf die Äpfel
  6. Gießt nun einfach den Guss über den ganzen Kuchen, sodass das ganze Gitter benetzt ist (ruhig mit einem Pinsel alles benetzen) und der Rest über die Äpfel in den Kuchen sickert
  7. Nun schiebt den Kuchen zuerst bei 220°C für 15min und dann bei 160°C nochmals 45min in den Backofen (Ober-/Unterhitze) auf eine etwas niedrigere Schiene.
  8. Fertig ist der superleckere, Krustenkuchen.

Apple Pie

Ich bin gespannt, was ihr zu meiner neuesten Kreation sagt. Viel Spaß beim Nachbacken, Marian

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21 Kommentare

  • Reply
    Wiebke
    23. Oktober 2014 at 17:40

    Der sieht super aus. Mein Mann hat sich schon einen Apple Pie gewünscht, dann weiß ich ja welches Rezept ich nutzen werde. Ganz lieben Gruß
    Wiebke

    • Reply
      Marian
      23. Oktober 2014 at 18:12

      Na dann bin ich gespannt! 😉 Lass mich wissen wie`s geschmeckt hat…

  • Reply
    Yvonne
    24. Oktober 2014 at 13:12

    Hallo lieber Marian. Ich liebe es ja eh u je auf deiner Seite zu stöbern. Da ich heute sowieso nen Leckerbissen zaubern wollte, werde ich dein Rezept gleich mal ausprobieren.
    Natürlich auch mit Bild u Kommentar dich wissen lassen wie lecker es war.
    liebe Grüße Yvonne alias Naschkatze

    • Reply
      Marian
      24. Oktober 2014 at 14:43

      Hi Yvonne,

      Und es freut mich jedesmal aufs Neue wenn du einen Kommentar hinterlässt.

      Bin gespannt auf deinen Apple
      Pie, Liebe Grüße Marian

  • Reply
    MIA
    25. Oktober 2014 at 11:32

    Yumm! Jetzt weiß ich, was ich heute noch backen muss :-))) Bericht folgt !

    Süße Grüße

    MIA

  • Reply
    Yvonne
    26. Oktober 2014 at 16:32

    Lieber Marian, der apple pie war ein genuss. Super lecker. Ich danke dir für ein weiteres tolles Rezept in meiner Sammlung. Ein Bild werde ich auf meiner Seite mit dem Verweis auf dich posten. Mach weiter so…ich liebe deine Schmankerl ♥♥♥

  • Reply
    Melly
    26. Oktober 2014 at 19:47

    Lieber Mannbackt Marian,
    Ich danke Google das es mich vor 3wochen auf der suche nach tauftorten motiven auf diese seite gelotst hat!
    Ich habe nicht nur die mega Bananenbombe sondern auch die Himbeer-Mascarpone-sahne bereits probiert und nur mega Komplimente dafür bekommen und heute früh mussten nun unsere Äpfel daran glauben 🙂

    Lange rede kurzer Sinn

    Der kuchen is mehr als mega :0
    Mein Mann hat gleich n ganzes viertel verschlungen und das ganze Haus duftete noch stundenlang herrlich…

    freu mich darauf auch noch vieles mehr auszuprobieren

    lg melly

    • Reply
      Marian
      26. Oktober 2014 at 19:49

      Hey Melly, ich bin nicht nur im Wortsinn rot. Danke danke danke für das Lob, mehr Lohn für meine Mühen gibt es nicht! Es freut mich unendlich, dass dir meine Rezepte so gut gefallen und schmecken. Darfst gerne Werbung für mich machen 😉

      Liebe Grüße Marian

      • Reply
        Melly
        1. November 2014 at 08:51

        Aber sicher rühr ich die Werbetrommel für so viel leckere Sachen 🙂

        Übrigens haben wir heute großes Familienessen und rate mal welch genialen Apfelkuchen ich zum Nachtisch beisteure 😀

        Mach weiter so!

  • Reply
    Sabrina
    27. Oktober 2014 at 08:59

    Hiii Marian! Kann man auch Margarine statt Butter für den Mürbteig verwenden?? Liebe Grüße

    • Reply
      Marian
      29. Oktober 2014 at 21:13

      Hallo Sabrina,

      ich habe damit keine Erfahrungen, aber ich würde Sache ja…

      Liebe Grüße marian

  • Reply
    Andrea Kühbacher
    30. Oktober 2014 at 19:53

    Prinzipiell ein großes Lob für diesen innovativen Blog! Immer ein Genuss! Der Apfelkuchen war mir leider zu süß. Und zu schwer, ich bin doch ein Strudeltyp.
    Andrea

    • Reply
      Marian
      30. Oktober 2014 at 21:09

      Danke für`s Lob. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich, aber schon klasse genug, dass du ihn ausprobiert hast! Vielleicht findest du ja ein paar andere Rezepte, die dir passen. Liebe Grüße marian

      • Reply
        Andrea
        1. November 2014 at 22:47

        Ich habe schon viel übers richtige Einstreichen von Torten gelernt! Danke!

        • Reply
          Marian
          2. November 2014 at 20:01

          Bitte gerne! 😉

  • Reply
    Julia
    2. März 2016 at 10:49

    Hallo Marian,

    wir haben den Kuchen nachgebacken – ist wirklich sehr lecker geworden. Generell ist deine Seite wirklich spitzenmäßig. 🙂
    Im Nachhinein haben wir uns dann die Kommentare durchgelesen – bei einem Kommentar ist gestanden „zu süß“. Wir haben uns noch gewundert, da unserer gar nicht so süß war 🙂

    Bei den Zutaten für die Maße steht kein Zucker dabei. Bei der Zubereitung aber schon.
    Wir haben der Zucker für die Maße dann weggelassen.

    Wie gehört es richtig, damit wir beim nächsten mal auch alles richtig machen.

    Danke und
    Schöne Grüße aus Reutte

    • Reply
      Marian
      2. März 2016 at 17:28

      Hallo Julia,

      das musst du mir jetzt erklären. Bei meinem Rezept, das ich sehe und geschrieben hab ist Zucker im Mürbeteig, und 150g brauner Zucker und 150g weißer Zucker im Guss. Auch in der Anleitung.

      Wo fehlt denn bei dir der Zucker?

      Liebe Grüße Marian

      • Reply
        Julia
        3. März 2016 at 08:10

        Halo Marian,

        „……Äpfel vorbereiten und Gitter auflegen
        1.Schält nun 8 große, saure und nicht zu saftige Äpfel und schneidet sie in kleine Scheiben
        2.Gebt Zucker, Nüsse, Zimt, Zitrone und Brösel dazu und vermengt alles von Hand
        3.Nehmt nun den Kuchen aus dem Rohr und legt die Form mit Äpfeln aus
        4.Rollt nun den restlichen Mürbeteig aus und schneidet ihn in Streifen.
        5.Legt ein Gitter nach Belieben auf die Äpfel
        6.Gießt nun einfach den Guss über den ganzen Kuchen, sodass das ganze Gitter benetzt ist (ruhig mit einem Pinsel alles benetzen) und der Rest über die Äpfel in den Kuchen sickert…..“

        bei Punkt 2 steht Zucker und bei Punkt 6 „Guss“.
        Jetzt wusste ich nicht woher der Zucker bei Punkt 2 kommt.

        Danke 🙂
        Schöne Grüße Julia

  • Reply
    Rudolf
    26. Oktober 2016 at 18:29

    Leckeres Rezept, nur ich habe die Hälfte Zucker genommen. Bei insgesamt 425 g Zucker faulen dir ja die Zähne ab. Jetzt weiß man auch warum die Menschheit so schlechte Zähne hat. Diese Zuckermenge ist einfach irre, ganz zu schweigen wie sich das auf unsere Organe auswirkt.

    • Reply
      Marian
      26. Oktober 2016 at 20:03

      Das bleibt dir natürlich klar selbst überlassen. Du musst ja nicht jeden Tag Zucker essen. Hin und wieder wird das wohl niemandem schaden oder?

  • Reply
    Rudolf
    27. Oktober 2016 at 12:21

    Da hast du recht, Hin und Wieder wird es wohl keinen schaden, nur die heutige Mehrheit isst solche Zuckermengen jeden Tag. Dir ist auch sicher nicht entgangen, dass Jugendliche heutzutage schon an Diabetes Typ 2 erkranken.
    Habe soeben ein Stück gegessen, echt sehr lecker, Kompliment 🙂 ZB. habe ich im Mürbteig nur 50 g Zucker genommen und im Guss ein Drittel weniger Zucker, dadurch erhöht sich der Wassermengenanteil, weil ja der fehlende Zucker Flüssigkeit liefert. Ev. muss ich beim nächsten Mal die Backdauer erhöhen, weil die Äpfeln noch nicht ganz gar waren.

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