Topfbrot mit Übernachtgare – einfaches Hefebrot aus dem Gusseisentopf

Ein Topfbrot mit Übernachtgare ist ein Hefebrot, das mit wenig Hefe angesetzt, über Nacht im Kühlschrank gereift und im heißen Gusseisentopf besonders knusprig gebacken wird. Durch die lange, kalte Reifezeit entwickelt das Brot intensives Aroma und eine lockere Krume – ganz ohne Sauerteig.

Richtig gutes Brot zu backen kann ganz einfach sein. Liest man momentan im Internet über Brot, könnte man wirklich das Gefühl bekommen alles, was nicht mit Sauerteig gebacken ist, ist schlecht. Und versteht mich nicht falsch, ich bin auch ein großer Fan von Sauerteig das wisst ihr, aber ganz ehrlich: der Übeltäter ist niemals die Hefe, sondern kurze Reifezeiten. Reduzieren wir die Hefe auf ein Minimum und lassen den Brot trotzdem ausreichend Zeit, können wir mit ganz normaler Industriehefe aus dem Supermarkt wirklich geniales Brot backen. Der Trick? Zeit! Einfach einen normalen Germteig mit nicht zu viel Hefe über Nacht in den Kühlschrank geben und schon erlebt man eine wahre Geschmacksexplosion: das Topfbrot mit Übernachtgare.

Dieses Brot ist mein Basisbrot mit Hefe. Gebacken mit Übernachtgare im Kühlschrank, ohne jeden Schnickschnack und qualitativ 1A. Ihr seid absolute Anfänger? Oder habt einfach wenig Zeit und Lust, möchtet aber trotzdem frisches Brot haben: dieses Topf Brot mit Übernachtgare ist „the way to go“.

Zutaten für das Topfbrot mit Übernachtgare

500 g Weizenmehl Tipo 00 (Pizzamehl), alternativ Weizenmehl Type 700
325 g Wasser (kalt)
15 g Öl
8 g Salz
5 g frischer Germ

Tipp:
Ihr könnt statt 500 g Weizenmehl auch 400 g Weizenmehl und 100 g eines anderen Mehles wie Roggen Type 960, Roggenvollkornmehl, Weizenvollkornmehl usw. verwenden. Sollte der Teig etwas fest sein, gebt einfach 20g mehr Wasser dazu.

Backutensilien

1 Gusseisen oder Emailletopf zum Backen
1 Gärkorb oder eine Schüssel mit Geschirrtuch
Küchenmaschine zum Kneten

Tipp: 
Das Brot kann auch einfach auf einem Backblech gebacken werden, wird dann aber etwas weniger schön aufgehen. 

Was bedeutet Übernachtgare beim Brotbacken?

Ein Topfbrot mit Übernachtgare ist ein Hefebrot, das mit wenig Hefe angesetzt und über Nacht im Kühlschrank gehen gelassen wird. Durch diese lange, kalte Reifezeit entwickelt das Brot besonders viel Aroma, eine lockere Krume und eine knusprige Kruste. Gebacken wird es im heißen Gusseisentopf, wodurch es optimal aufgeht und eine rustikale Kruste bekommt – ganz ohne Sauerteig.

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. 
  2. Das Mehl dazugeben und alles für 10 Minuten von Hand oder (noch besser) von der Küchenmaschine kneten lassen. 
  3. Den Teig 45 Minuten abgedeckt reifen lassen, dann nochmal etwas kneten.
  4. Erneut reifen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  5. Den Teig zu einer straffen Kugel formen und in einen Gärkorb oder eine mit einem Geschirrtuch ausgelegten Schüssel legen und abdecken. 
  6. Nun für ca. 30 Minuten reifen lassen und anschließend gut verpackt in den Kühlschrank geben. Dort für mindestens 8, bis maximal 24 Stunden reifen lassen. 
  7. Morgens vor dem Frühstück das Brot aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals etwas akklimatisieren lassen (ca.20 Minuten). 
  8. Währenddessen einen Gusseisentopf auf 250°C bei Ober-/Unterhitze erhitzen. 
  9. Den Teigling auf ein Backpapier stürzen und kreuzförmig einschneiden (ca. 1 cm tief), dann in den Topf heben. Vorsichtig! Sehr heiß!
  10. Den Deckel darauf geben und das Brot für 15 Minuten mit Deckel backen. 
  11. Dann den Deckel abnehmen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot knackig braun für weitere ca. 30 Minuten backen. 

Ich denke, an diesem Rezept sieht man das Brotbacken wirklich keine Hexerei ist. Es kann das Hobby betrieben werden, und da können dann auch ganz viele Feinheiten und Nuancen gewonnen werden, aber notwendig ist es nicht um gutes Brot zu backen. Und das ist das Schöne daran: vom Basis Brot wie diesem Topfbrot mit Übernachtgare bist du aufwändig Sauerteig Brot, ist alles möglich. Wie das geht, lest ihr hier am Blog. 

Und nicht vergessen: ich bemühe mich immer die Rezepte so verständlich wie möglich zu schreiben, aber wenn doch etwas unklar ist einfach die Kommentarfunktion nutzen und ich gebe euch immer eine Antwort.

Topfbrot mit Übernachtgare

Richtig gutes Brot zu backen kann ganz einfach sein. Liest man momentan im Internet über Brot, könnte man wirklich das Gefühl bekommen alles, was nicht mit Sauerteig gebacken ist, ist schlecht. Und versteht mich nicht falsch, ich bin auch ein großer Fan von Sauerteig das wisst ihr, aber ganz ehrlich: der Übeltäter ist niemals die Hefe, sondern kurze Reifezeiten. Reduzieren wir die Hefe auf ein Minimum und lassen den Brot trotzdem ausreichend Zeit, können wir mit ganz normaler Industriehefe aus dem Supermarkt wirklich geniales Brot backen. Der Trick? Zeit! Einfach einen normalen Germteig mit nicht zu viel Hefe über Nacht in den Kühlschrank geben und schon erlebt man eine wahre Geschmacksexplosion. Dieses Brot ist mein Basisbrot mit Hefe. Gebacken mit Übernachtgare im Kühlschrank, ohne jeden Schnickschnack und qualitativ 1A. Ihr seid absolute Anfänger? Oder habt einfach wenig Zeit und Lust, möchtet aber trotzdem frisches Brot haben: dieses Topf Brot mit Übernachtgare ist „the way to go“.

Kochutensilien

  • 1 Gusseisen oder Emailletopf zum Backen
  • 1 Gärkorb oder eine Schüssel mit Geschirrtuch
  • Küchenmaschine zum Kneten

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Tipo 00 Pizzamehl, alternativ Weizenmehl Type 700
  • 325 g Wasser kalt
  • 15 g Öl
  • 8 g Salz
  • 5 g frischer Germ

Anleitungen

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren.
  • Das Mehl dazugeben und alles für 10 Minuten von Hand oder (noch besser) von der Küchenmaschine kneten lassen.
  • Den Teig 45 Minuten abgedeckt reifen lassen, dann nochmal etwas kneten.
  • Erneut reifen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  • Den Teig zu einer straffen Kugel formen und in einen Gärkorb oder eine mit einem Geschirrtuch ausgelegten Schüssel legen und abdecken.
  • Nun für ca. 30 Minuten reifen lassen und anschließend gut verpackt in den Kühlschrank geben. Dort für mindestens 8, bis maximal 24 Stunden reifen lassen.
  • Morgens vor dem Frühstück das Brot aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals etwas akklimatisieren lassen (ca.20 Minuten).
  • Währenddessen einen Gusseisentopf auf 250°C bei Ober-/Unterhitze erhitzen.
  • Den Teigling auf ein Backpapier stürzen und kreuzförmig einschneiden (ca. 1 cm tief), dann in den Topf heben. Vorsichtig! Sehr heiß!
  • Den Deckel darauf geben und das Brot für 15 Minuten mit Deckel backen.
  • Dann den Deckel abnehmen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot knackig braun für weitere ca. 30 Minuten backen.

Notizen

Tipp:
Ihr könnt statt 500 g Weizenmehl auch 400 g Weizenmehl und 100 g eines anderen Mehles wie Roggen Type 960, Roggenvollkornmehl, Weizenvollkornmehl usw. verwenden. Sollte der Teig etwas fest sein, gebt einfach 20g mehr Wasser dazu.
Tried this recipe?Let us know how it was!
Mann backt Blog Backen Dekorieren Motivtorten

Marian

Hochzeitstorten designen, Cupcakes und (Motiv)torten zu planen und gestalten ist meine größte Leidenschaft. Am liebsten Samstag abends zu später Stunde...

Ich liebe die Herausforderung und die Vielseitigkeit, die ein Food Blog mit sich bringt: Planen, Backen, Ausprobieren, Fotografieren, Dekorieren und das Ganze dann auf Mannbackt.de zu präsentieren.

Das Ergebnis könnt ihr jeden Tag auf`s Neue bestaunen...

Interessantes dazu aus dem Shop

von Häussler

Elektro-Steinbackofen PRIMUS 230V

3.550,00
inkl. MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 3-4 Werktage

Dinkelmehl Type 900 – Bio Urgetreide 700g – 5 Pkg.

17,50
inkl. MwSt.
(5,00 / 1 kg)
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 3-4 Werktage

Rauchrohr Distanzstück – Ø 130 mm – 0,5 m – edelstahl

56,00
inkl. MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 3-4 Werktage
Darstellung aller Bausatzkomponenten in einer Explosionszeichnung ohne Hintergrund. von Häussler

Holzbackofen Bausatz HABO 6/8 C

3.029,00
inkl. MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 3-4 Werktage

Copyright 2026 Mann backt – Marian Moschen  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Webdesign Andreas Huber