Keine-Ausreden-Sauerteigbrot – schnell und einfach backen
Mal Klartext, ich kann die Ausreden nicht ehr hören. „Ich würde ja gerne mit Sauerteig backen, aber…“. „Ich habe keine Zeit“. „Und ich arbeite 40 Stunden die Woche“. „Tja, ich habe kleine Kindern zuhause“. Das höre ich jedes tag irgendwo, aber Leute Leute Leute… was denkt ihr denn was ICH so mache den ganzen Tag? Ich bin Kindergartenpädagoge, zwei Kindern und Familie, einen Onlineshop, YouTube, diesen Blog und in den letzten 10 Jahren 16 Bücher geschrieben. Und trotzdem sieht mich kein Industriebäcker. 90% unseres Brotes kommen aus meinem Backofen zuhause. Es ist also Zeit, sich aufzuraffen und anzufangen. No excuses. Hier kommt ein Brot, das euch beim Einstieg wirklich helfen kann und wird. Aber ihr müsst loslegen.
Keine Ausreden mehr… 2026 werdet ihr Sauerteigprofis!
Manchmal braucht es kein großes Projekt, sondern einfach ein verlässliches Brot für jeden Tag. Genau dafür ist dieses Keine-Ausreden-Sauerteigbrot gedacht. Wenige Zutaten, eine unkomplizierte Führung und ein Ergebnis, das immer funktioniert. Die Mischung aus Roggensauerteig, Weizen- und Dinkelmehl sorgt für Aroma, Saftigkeit und eine feine Krume – perfekt für ein kleines, quadratisches Kastenbrot aus der Manz Kastenform.
Statt Brötchen wird aus dem bewährten Teig hier ein kompaktes Kastenbrot, ideal für Frühstück, Jause und belegte Brote. Ein echtes Alltagsbrot, das sich problemlos in jeden Backplan integrieren lässt. Und in den genialen Manz Kastenformen könnt ihr das Ganze auch abends vorbereiten und dann über die nächsten 48 Stunden verteilt backen. Also einmal zubereiten, eine ganze Woche frisches Brot. Denn ein solches Sauerteigbrot könnt ihr problemlos 5-6 Tage lang genießen.
Also lasst uns loslegen.



Infos zum Rezept
Teigmenge ca. 500 g
Ergibt 1 quadratisches Kastenbrot
Zubereitungszeit aktiv ca. 30 Minuten
Reifezeit ca. 3 Stunden
Zutaten für das Keine Ausreden Sauerteigbrot
70 g Roggensauerteig, aktiv
70 g Milch
100 g Wasser
200 g Weizenmehl Type 480 oder 700
60 g Dinkelvollkornmehl
8 g Salz
AlltagsTipp:
Für dieses Rezept kann auch übrig gebliebenes Anstellgut aus dem Kühlschrank verwendet werden wenn ihr wirklich sehr wenig Zeit habt. Trotzdem würde ich euch empfehlen, euer Anstellgut einfach 1-2 mal vorher zu füttern um es zu aktivieren. Falls ihr trotzdem umgefüttertes Anstellgut verwendet bitte zusätzlich 2 g frische Hefe ergänzen. Ist der Sauerteig aktiv, wird keine Hefe benötigt.

Zubereitung des Keine Ausreden Sauerteigbrots
- Roggensauerteig, Milch, kaltes Wasser sowie Weizen- und Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel geben und etwa 3 Minuten gut vermischen.
- Den Teig abgedeckt 40 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen. Diese Ruhephase verbessert die Teigstruktur und sorgt für bessere Knetbarkeit. Man nennt das „Fermentolyse“, was frei euch aber nicht relevant ist, wir wollen das ja einfach halten.
- Das Salz zugeben und den Teig anschließend etwa 7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig auskneten.
- Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt rund 3 Stunden reifen lassen. Während dieser Zeit den Teig 2- bis 3-mal dehnen und falten, um Spannung aufzubauen.
- Die Manz Kastenform leicht einfetten. Den Teig nach der Reifezeit locker rund formen und direkt in die Form legen.
- Das Kastenbrot abgedeckt etwa 30 bis 45 Minuten reifen lassen, bis das Volumen sichtbar zugenommen hat.
- Nun habt ihr 2 Optionen. Kastenform abdecken und das Brot für bis zu 48 Stunden in den Kühlschrank geben, dann erst backen, oder direkt backen. Hier seid ihr maximal flexibel.
- Den Backofen rechtzeitig auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Das Brot in der Manz Kastenform mit etwas Wasser bestreichen, in den Ofen geben und bei 250 °C etwa 10 Minuten anbacken. Anschließend die Temperatur auf 200 °C reduzieren und das Brot weitere 30 bis 35 Minuten goldbraun ausbacken. Schwaden ist nicht nötig.
- Das fertige Kastenbrot aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Manz Edelstahl Kastenformen
Zwei bewährte Formate für saubere, gerade Kastenbrote – massiv, langlebig und perfekt für gleichmäßige Backergebnisse.
12,5 × 12,5 × 9 cm
Quadratisch, massiv – ideal für kleinere Brote & besondere Formen.
Zur quadratischen Form
Das Keine-Ausreden-Sauerteigbrot zeigt, wie unkompliziert gutes Brot sein kann. Wenige Zutaten, flexible Führung und ein Ergebnis, das immer passt. Saftig, aromatisch und perfekt portioniert für den Alltag. Ihr könnt das Brot problemlos abends zubereiten, nebenher Haushalt, Netflix und Co. erledigen. Genau das richtige Brot, wenn man regelmäßig backen möchte, ohne jedes Mal viel Aufwand zu betreiben.
Viel Freude beim Nachbacken und bei Fragen, wie immer einfach kommentieren.

Rezept Übersicht:
Keine Ausreden Sauerteigbrot
Quadratisches Kastenbrot aus der Manz Kastenform – unkompliziert, alltagstauglich und perfekt für den Haushaltsbackofen.
Zutaten
- 70 g Roggensauerteig, aktiv
- 70 g Milch
- 100 g Wasser (kalt)
- 200 g Weizenmehl Type 480 oder 700
- 60 g Dinkelvollkornmehl
- 8 g Salz
- Optional: 2 g frische Hefe (nur bei Anstellgut aus dem Kühlschrank)
Zubereitung
- Roggensauerteig, Milch, Wasser sowie Weizen- und Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel geben und ca. 3 Minuten gut vermischen.
- Den Teig abgedeckt 40 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen (Fermentolyse).
- Salz zugeben (optional auch die Hefe) und den Teig ca. 7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
- Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt ca. 3 Stunden reifen lassen. In dieser Zeit 2–3× dehnen und falten.
- Manz Kastenform leicht fetten. Teig locker länglich formen und in die Form legen.
- 30–45 Minuten abgedeckt reifen lassen, bis das Volumen sichtbar zugenommen hat.
- Backofen auf 230 °C vorheizen. Brot 10 Minuten bei 230 °C anbacken, dann auf 200 °C reduzieren und weitere 30–35 Minuten goldbraun ausbacken.
- Brot aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Keywords: Sauerteigbrot, Kastenbrot, Manz Kastenform, Alltagsbrot, Dinkel, Weizen

Marian
Hochzeitstorten designen, Cupcakes und (Motiv)torten zu planen und gestalten ist meine größte Leidenschaft. Am liebsten Samstag abends zu später Stunde...
Ich liebe die Herausforderung und die Vielseitigkeit, die ein Food Blog mit sich bringt: Planen, Backen, Ausprobieren, Fotografieren, Dekorieren und das Ganze dann auf Mannbackt.de zu präsentieren.
Das Ergebnis könnt ihr jeden Tag auf`s Neue bestaunen...
