Gärkörbchen mit Leinen-Inlay – der perfekte Gärkorb

Wer fleißig Brot bäckt weiß bereits bescheid: Richtig gutes Brot braucht Zeit. Und diese gibt man dem noch ungebackenen Teigling meist in einem Gärkorb. In diesem Gärkörbchen kann sich der Teig entspannen und entfalten, der Brotlaib behält aber dennoch seine Form bei.

Die Verwendung von Gärkörbchen hat aber auch seine Tücken: In den üblichen Peddingrohr-Gärkörben benötigt man meist recht viel Mehl, um den Teig vor dem Ankleben zu bewahren. Dieses Mehl bekommt man kaum noch vom Brot herunter. Reismehl leistet bessere Dienste, aber auch dieses macht die Kruste manchmal eher unschön. Ist der Teig einmal zu weich, klebt der Teigling beim Herausstürzen an und et voila, das war’s mit dem schönen Brotlaib. Lange habe ich deshalb mit den inzwischen weit verbreiteten Holzschliff-Gärkörben gearbeitet, aber deren Haltbarkeit ist bestensfalls mittelmäßig, die Reinigung manchmal (vor allem langfristig gesehen) schwierig und ich hatte immer wieder einmal Probleme mit Schimmel, weil das gepresste Holzsspanmaterial das Wasser im Kühlschrank (bei kalter Gare) quasi aufsaugt.

Ich habe deshalb in den letzten Jahren so einiges ausprobiert und gekauft. Kunststoffgärkörbe, Holzschliffgärkörbe und vieles andere, was mir unter die Finger gekommen ist. Aber Peddingrohr (vor allem mit einem Stoffinlay) bleibt für mich das Material der Wahl. Für das Problem der Reinigung und der Hygiene, sowie des Anklebens von Teigen habe ich nun zusammen mit Werkstück eine (für mich) absolut ideale Lösung gefunden.

Gärkörbchen mit Leinen-Inlay, entwickelt von Mann backt und Werkstück, produziert von den Geschützten Werkstätten in Tirol. Aber lasst mich das mal genauer erzählen.

Gärkörbchen

Das ideale Gärkörbchen – Made in Austria

Bei den Mann backt Gärkörbchen by Werkstück handelt es sich um ganz klassische Gärkörbchen aus Peddingrohr, über die ein Inlay aus zertifiziertem Bio-Leinen gestülpt wird. Der Vorteil? Es braucht nur sehr wenig Mehl, denn das Material ist kein normaler Baumwollstoff, sondern ein klassisches Bäckerleinen, das Brot klebt nie an und beim Herauskippen der Teiglinge nach der Teigreife löst sich das Leineninlay sehr schonend vom Brot. Die Oberfläche bleibt unbeschädigt und die Kruste wird entsprechend ideal.

Kurzum. In meinem Alltag möchte ich Gärkörbe mit Leinen-Inlay nicht mehr missen. Auch Holzschliff ist super, keine Frage. Für mich sprechen aber folgende Gründe für diese Gärkörbchen:

  • Das Bäckerleinen an sich verhindert schon ein Ankleben. Ganz leicht bemehlt bleiben selbst weiche Roggenteige wie jene meines Roggensauerteigbrotes nicht im Gärkorb kleben.
  • Das Inlay ist aus einem natürlichen Material, nämlich Bio-Leinen aus Österreich. Und wenn ich schon mein Brot selbst backe, bin ich froh, wenn nur mit natürlichen Materialien in Kontakt kommt.
  • Die Inlays sind sehr unkompliziert im Handling. Ich hänge sie einfach ohne den Gärkorb auf und lasse sie gut durchtrocknen, dann klopfe ich sie aus.
  • Von Zeit zu Zeit lassen sie sich einfach waschen. Gerade das ist mir aus hygienischen Gründen sehr wichtig.
  • Möchte ich für z.B. ein Bauernbrot das klassische Oberflächemuster von Peddingrohr, lasse ich das Leinen-Inlay einfach weg. Ganz unkompliziert.
Gärkörbchen

Lange überlegt, noch länger ausprobiert, endlich die für mich (und hoffentlich auch für euch) idealen Gärkörbchen gefunden. Erhältlich in 4 Größen:

NEU

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Damit sollte man für den Anfang gut ausgestattet sein. 😉 Die Gärkörbchen mit Leinen-Inlay findet ihr ab sofort in meinem Online-Shop. Nix Amazon, sondern 100% regional aus dem Herzen Tirols. Cool oder?

Gärkörbchen