Topfennockerl

Schnelle, unkomplizierte und zum Hinknien leckere Mehlspeisen sind der wahre Kaiser der österreichischen Küche. Schnitzel? Klar, immer. Aber Kaiserschmarren, Germknödel, Reisauflauf, Mohnnudeln, Erdäpfelpaunzen und Co. sind die wahren Glücksbringer. Wenn es dabei mal so richtig unkompliziert und einfach, aber umso vielseitiger sein soll, dann kann ich euch nur meine Topfennockerl emfehlen… am besten gleich die doppelte Menge machen. 😉

Zutaten für die Topfennockerl

140 g weiche Butter
30 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
etwas frisch geriebene Zitronenschale
140 g Weizengrieß
140 g Weizenmehl Type 700
500 g Topfen (idealerweise 20% Fettanteil)

Zum Kochen:
Wasser, Salz, Zucker


Zutaten für die Brösel

50 g Butter
50 g gemahlene Mandeln
250 g Semmelbrösel
1 Prise Zimt
50 g Zucker

Zubereitung der Topfennockerl

  1. Alle Zutaten für die Topfennockerl in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig vermengen.
  2. Die Schüssel abdecken und den Teig 1-2 Stunden im Küschlrank durchziehen lassen.
  3. Anschließend in einem Topf Wasser mit einer Prise Salz und etwas Zucker aufkochen lassen.
  4. Aus dem kalten Teig kleine Teigportionen abnehmen und diese nach Belieben zu Nockerl formen.
  5. Die Nockerl im siedenden (nicht kochenden) Wasser so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, 10 bis 15 Minuten sind hier ein guter Richtwert.
  6. Währenddessen in einer beschichteten Pfanne die Butter für die Brösel schmelzen, die Brösel und Mandeln dazu geben und unter ständigem Schwenken die Brösel anrösten.
  7. Die Pfanne dann vom Herd nehmen und nun Zucker und Zimt untermischen.
  8. Die fertigen Topfennockerl abseihen und in den Mandelbröseln wenden.
  9. Mit Staubzucker bestreuen und mit Apfelmus, Vanillesauce, Marmelade, Zwetschkenröster, eingekochten Beeren oder was auch immer euch schmeckt genießen.

Topfennockerl gehen wirklich schnell, lassen sich super vorbereiten und schmecken einfach super. Sie sind nicht umsonst eine jener Mehlspeisen, die es quasi auf jeder Österreichischen Almhütte gibt. Unbedingt ausprobieren.

Viel Spaß beim Nachkochen,