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Linzerkipferl – klassische Weihnachtskekse

Linzerkipferl gibt es bei uns eigentlich das ganze Jahr, denn sie sind das absolute Lieblingsgebäck meiner Jungs. Allerdings backen wir sie dann ganz klassisch in der XL-Version (Rezept für die Ganzesjahres-Linzer >>>KLICK<<<) und nennen sie Sandkipferl… aber irgendwie hat das Schrumpfen einen ganz eigenen Effekt. Kaum sie die Linzerkipferl klein und in Weihnachtsplätzchen-Größe, gehören sie für mich zum Advent, wie Vanillekipferl, Linzeraugen und Co.

Vielleicht hat mich deshalb heute Morgen meine beste Ehefrau von allen möglichst dezent darauf aufmerksam gemacht, dass es weder bei uns zuhause, noch hier auf meiner Seite Linzerkipferl als klassische Weihnachtskekse gibt. Tja, also musste ich ran… und das Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Zutaten für die Linzerkipferl Weihnachtskekse

250 g sehr weiche Butter (wichtig, damit sie sich gut spritzen lassen)
150 g Staubzucker
1 Pck. echter Vanillezucker
1 Ei (Gr. L) – Raumtemperatur!
1 Dotter (Gr. L) – Raumtemperatur
350 g Weizenmehl 480 oder 700 (oder Dinkel 700)

Hinweis: Unbedingt die Zutaten ausreichend lange vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Ich lege es abends raus und backe in der Früh. Wenn eine der Zutaten zu kalt ist, lassen sich die Kipferl kaum spritzen und bekommen eine raue Oberfläche.

Außerdem: Schokoladeglasur zum Eintunken und 1 Glas Marillenmarmelade fein passiert.

Linzerkipferl

Zubereitung der Linzerkipferl

  1. Die Butter mit dem Staubzucker und Vanillezucker 10 Minuten lang weiß schaumig schlagen. Richtig schön aufschlagen!
  2. Nun das Ei und den Dotter dazugeben und so lange mixen bis sich alles aufgelöst hat und eine fluffige Masse entstanden ist.
  3. Nun das Mehl darüber sieben und nochmal ganz kurz mixen, nur solange bis sich alles verbunden hat.
  4. Den Teig in einen Dressiersack mit Sterntülle geben und kleine Kipferl auf ein Backpapier spritzen.
  5. Die Kipferl im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für 10 Minuten backen. Sie sollen noch relativ hell sein.
  6. Linzerkipferl auskühlen lassen, dann je eine Hälfte mit Marmelade einstreichen und eine zweite Hälfte als Deckel darauf geben.
  7. Die Schokoladeglasur schmelzen und die Linzerkipferl mit den Enden eintunken.
  8. Auf einem feinen Gitter abtropfen und anziehen lassen, fertig.

Linzerkipferl

Linzerkipferl sind schon was feines. Schnell gemacht und optisch einfach ein Hingucker. Sie dürfen bei uns zu Weihnachten einfach nicht fehlen. Leider überleben sie selten den Advent, aber das ist ja eh eher ein Lob für die diese Kekse oder?

PS: Die schmecken übrigens auch als Stangerl super!

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4 Kommentare

  • Antworten
    Anne
    30. November 2020 um 17:35

    Lieber Marian
    Du hast eine wunderbare Seite, in der ich stundenlang gestöbert habe. Ich finde es besonders toll, dass du so regelmässig neue Rezepte postest. Vielen herzlichen Dank dafür!!!
    Jetzt habe ich noch mal eine Frage, warum ist eigentlich immer alles Linzer…. (-kipferl,-augen…)? Für mich ist die Linzertorte mit den feinen Gewürzen und der Himbeermarmelade sowie gemahlenen Haselnüssen verbunden. Aber deine anderen Linzer…-Rezepte sind doch ganz schlicht ohne diese Zutaten. Gibt es da vielleicht eine nette Geschichte dazu?
    Dann würde ich mich als Schweizerin darüber freuen 🙂
    Liebe Grüsse ins Nachbarland
    Anne

    • Antworten
      Marian
      30. November 2020 um 17:37

      Hallo Anne,

      danke für deine netten Worte. Linzer? Ehrlich gesagt… ich habe keine Ahnung *ggg* Lustig wirklich! Aber ich glaube es bleibt eh nur bei den dreien: Linzenaugen, Linzerkipferl, Linzertorte oder?

      • Antworten
        Anne
        30. November 2020 um 17:40

        Okay, dann war ich wohl etwas vorschnell – und das als Bernerin :-). Ich dachte, es käme noch mehr und dachte schon, Linz ist das Plätzchen-Wunderland.

        • Antworten
          Marian
          30. November 2020 um 17:48

          Nein, das war wohl eher Zufall… 😉

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