Vollkornmehl selbst mahlen

Vollkornmehl selbst mahlen? Beim Backen erlebe ich immer wieder spannende Aha-Effekte. Einen dieser Augenöffner erlebte ich aber erst vor Kurzem, als mir mein Bruder eine Schüssel voll Roggenvollkornmehl gab, das er selbst gemahlen hatte. Ich habe daraus ein klassisches Roggensauerteigbrot gemacht, das ich zuvor schon unzählige Male gebacken habe. Aber was da plötzlich aus dem Ofen kam, war kaum zu glauben. Intensives Aroma, herrliche Krume und eine Kruste, dass ich es kaum fassen konnte. Woher kam plötzlich dieser Qualitätssprung? Nach langer Recherche fand ich die Antwort und eine klare Empfehlung für alle, die regelmäßig mit Vollkornmehl backen: Mahlt euer Vollkornmehl selbst.

Vollkornmehl selbst mahlen

In meinem Artikel über Mehl und verschiedene Mehlsorten und Mehltypen habe ich euch bereits umfassend alle Grundlagen über Mehl erklärt. Diesen könnt und solltet ihr lesen, wenn ihr detailliertes Wissen über Mehl erwerben wollt.

Vollkornmehl selbst mahlen

Warum solltet ihr euer Vollkornmehl selbst mahlen?

Vollkornmehl selbst mahlen

Das Getreidekorn besteht aus der Schale, dem Mehlkörper, dem Keimling und der Alleuronschicht, die besonders viele Vitamine enthält. Der Müller trennt das Korn in seine Bestandteile auf und mischt das Mehl dann wieder individuell zu den einzelnen Mehltypen zusammen. 

Desto höher die Typenzahl, umso höher ist auch der Schalenanteil, in dem die wichtigen Nährstoffe stecken. In Weizenmehl Type 480 sind also kaum Nährstoffe, es besteht nur aus dem Mehlkörper, während Type 1600 nahe an ein Vollkornmehl kommt. 

Mehlsorten und Mehltypen

Da gibt es aber einen Haken – industrielles Vollkornmehl ist eigentlich gar nicht Vollkorn 

Der besonders nährstoffreiche Keimling enthält sehr gesunde Fette, die das Brot gesund und saftig machen… aber das Vollkornmehl auch schnell ranzig werden lässt. Die Haltbarkeit ist also nur sehr kurz. Was macht also die Industrie? Sie lässt den Keimling weg

Plötzlich ist die Haltbarkeit deutlich länger, aber es sind auch die gesunden Fette weg. Doch genau dieses Fett bringt intensiven Geschmack ins Brot und sorgt für eine besonders gute Bindung.

Will man also echtes Vollkornmehl, bei dem wirklich das ganze Korn verarbeitet ist, gilt es, das Mehl zuhause selbst frisch zu mahlen. Vollkornmehl selbst mahlen also? Die Qualität des Brotes ist spür- und schmeckbar besser. Das Brot wird aromatischer, bindet schöner ab und hält sich lange frisch und saftig. Ich empfehle deshalb allen, die regelmäßig und gesund backen wollen, sich früher oder später eine Getreidemühle zu kaufen. Es lohnt sich!

Vollkornmehl selbst mahlen

Keine Sorge! Ihr müsst natürlich nicht jedes Mehl selbst mahlen. Die klassischen Mehltypen wie z.B. 700er oder 550er, 480er und Co. kann nur der Müller so zusammensetzen.

Die Qualität von selbst gemahlenem Vollkornmehl, egal ob Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer oder Einkorn ist jedoch ungemein besser. Vollkornmehl selbst mahlen lohnt sich.

Welche Mühle soll ich mir kaufen?

Stellt sich nun noch die Frage nach der richtigen Mühle. Hier möchte ich keine Verkaufsveranstaltung starten, wohl aber eine klare Empfehlung aussprechen. Ich verwende seit knapp einem Jahr intensiv eine Mockmill Lino 100. Optisch wunderschön, technisch top, das Mahlergebnis umwerfend. Von Schrot bis feinstes Mehl lässt sich diese Getreidemühle 1A einstellen. Kurzum, sie ist einfach perfekt.

Ich habe deshalb bei Mockmill für euch eingefragt und einen kleinen Rabatt für euch rausgeschlagen. Unter folgendem Link könnt ihr eine Mockmill Lino 100 oder jede andere Mockmill (die gibt es in jeder Preisklasse).

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Vollkornmehl selbst mahlen

Und nur für den Fall, dass ihr noch Zweifel habt. Fast 100kg Mehl habe ich für die Entstehung meines neuen Buches Mann backt Brot mit der Mockmill Lino 100 gemahlen… Altersschwäche? Kennt die Mockmill nicht. Sie sieht aus wie am ersten Tag und arbeitet auch so…

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Mehl selbst zu mahlen ist nicht nur ein Erlebnis, sondern auch ein Erlebnis. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mir einfach in den Kommentaren,

Marian

Hochzeitstorten designen, Cupcakes und (Motiv)torten zu planen und gestalten ist meine größte Leidenschaft. Am liebsten Samstag abends zu später Stunde...

Ich liebe die Herausforderung und die Vielseitigkeit, die ein Food Blog mit sich bringt: Planen, Backen, Ausprobieren, Fotografieren, Dekorieren und das Ganze dann auf Mannbackt.de zu präsentieren.

Das Ergebnis könnt ihr jeden Tag auf`s Neue bestaunen...