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Donuts aus dem Backofen

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Der Herbst hatte es in sich. Meine zwei neuen Bücher kamen unters Volk, ein Stand auf der Buchmesse in Frankfurt, Geburtstage von der besten Ehefrau der Welt und meinen zwei kleinen Jungs, 3 Hochzeitstorten, viel Arbeit rundherum und weil eh schon fast nichts zu tun war, habe ich gleich nochmal mit meinem neuen Buch begonnen, über das ihr euch im Frühling freuen dürft.

Da blieb nicht viel Zeit für neue Rezepte hier auf Mann backt… bis heute. Denn ich habe schon wieder so viele neue Rezepte für euch gebacken, dass ihr euch freuen werdet, wenn ihr mal wieder eine Verschnaufpause bekommen könnt von all dem Süßen *ggg*.

Donuts aus dem Backofen

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Starten wir also durch, mit einem Rezept, das ich euch schon sooo lange vorstellen wollte. Donuts. Und weil es so vieles gibt, bei dem mich meine Frau in der Küche tun und lassen lässt, was ich will, aber Frittieren tabu ist, weil Gestank und heißes Fett neben den Kindern nicht unbedingt angenehm sind, habe ich einige Zeit an einer Version getüftelt, die mit dem Backofen alleine auskommt. Und das spart nicht nur Hüftgold, sondern ist zudem sowas von lecker…

Zutaten für die Donuts

125 ml Milch
50 g Zucker
1 TL Vanillezucker
75 g Butter
1 Pck. Trockenhefe (keine frische Hefe in diesem Fall!)
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Ei
1 Eigelb

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Und so werden die Donuts zubereitet…

  1. Die Milch auf 30°C erwärmen (handwarm), auf keinen Fall zu heiß, sonst sterben die Hefebakterien ab.
  2. Butter, Vanillezucker und Zucker in der Milch auflösen und die Hefe dazugeben.
  3. Mehl, Salz, Ei und Eigelb in eine Rührschüssel geben.
  4. Die Hefemischung dazugeben und alle mit dem Knethaken der Küchenmaschine vermengen bis ein glatter Teig entstanden ist.
  5. Den Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (0,5cm) füllen.
  6. Den Teig nicht lange gehen lassen, sondern solange er noch locker ist 8 etwa 10cm große Kreise spritzen.
    Idealerweise funktioniert dies in einer Donutbackform. Ich verwende eine WILTON DONUTBACKFORM. Dies funktioniert perfekt, es geht aber auch auf einem einfach Backblech.
  7. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Die Donuts 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Sie müssen nicht unbedingt goldgelb werden, nehmt sie einfach raus, damit sie schön fluffig und gummig bleiben. Wie richtige Donuts eben.
  8. Noch heiß könnt ihr sie nach Lust und Laune dekorieren. Mit Schokolade überziehen, oder mit etwas flüssiger Butter einstreichen und in Zucker tauchen. Ob Punschglasur, Candymelts, weiße oder dunkle Schokolade, erlaubt ist, was schmeckt.

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Ein Rezept mit Gelinggarantie. Wichtig ist lediglich, dass ihr Trockenhefe statt der üblichen frischen Hefewürfel verwendet. Diese hat die Eigenschaft weniger stark aufzugehen und so die spezielle, leicht gummige Konsistenz der Donuts zu verstärken.

Die Donuts schmecken am besten an Tag 1.

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Viel Spaß beim Backen, der backende Mann Marian

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3 Kommentare

  • Reply
    Corinna
    24. Januar 2018 at 10:19

    Hallo Marian,

    ich habe gestern deine Donuts gebacken und heute mit ins Büro gebracht. Meine Kollegen waren begeistert, trotz des „Ökö Teigs“, grins. Ich backe aus gesundheitlichen und ( figurtechnischen 😛 ) Gründen mit Vollkornmehl und bisher ist mir auch alles gut gelungen nur die Donuts waren sehr kompakt. Hast du ein paar Tipps für mich? Mehr Ei? Weniger Mehl? Wäre suuuuuper lieb : )

    Danke dir vielmals und bis Dann 🙂

    P.S. Da das Rezept so easy peasy, ist werde ich heute Abend gleich noch eine Portion Donuts backen. Sind nämlich schon alle weg 🙂

    • Reply
      Marian
      28. Januar 2018 at 08:39

      Hallo Corinna,

      freut mich wenn die Donuts dir schmecken. Grundsätzlich ist dieser Teig schon etwas kompakter. Das soll auch so sein, ist ja ein Donut. Das Vollkornmehl tut da natürlich sein Übriges weil es einfach schwerer ist. Es könnt helfen, wenn du die Donuts gespritzt hast diese einfach länger nochmal gehen zu lassen, dann haben sie Zeit fluffiger zu werden und sich besser zu entfalten. Ansonsten eventuell die Hefe-Menge minimal erhöhen.

      Probier sie doch mal mit normalem Weizenmehl (zum Verschenken **ggg**) und vergleiche die Konsistenz.

      Liebe Grüße Marian

      • Reply
        Corinna
        6. September 2018 at 09:25

        … also irgendwie funktioniert das mit der Benachrichtigungsfunktion nicht so richtig…

        Vielen Dank für die Tipps, die werde ich auf jeden Fall in mein künftiges Backen einführen. Und werde definitiv die verschiedenen Varianten ausprobieren 🙂

        LG

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