Brot

Mehrkornbrot aus Sauerteig

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Ich habe ein neues Spielzeug… und ich denke, jede Frau weiß, wie es sich mit Männern und ihren Spielzeugen verhält. Da kommt Fanatismus ins Spiel und sie werden gehandhabt wie pures Gold. In meinem Fall wäre ein Porsche natürlich das bevorzugte Spielzeug, aber auch ein einfacher Gärkorb für 12 Euro, der einem unglaublich leckeren Brot, gleich noch eine richtig schöne Form verleiht, macht mich richtig glücklich.

Doch damit dieser auch funktioniert, braucht es zuvor noch ein passendes Rezept. Und hier habe ich was richtig leckeres gezaubert.

Mehrkornbrot aus Sauerteig

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Ihr braucht folgendes Zutaten:

250g Roggenmehl
200g Dinkelmehl
250g Weizenmehl
250ml lauwarmes Wasser
3EL brauner Zucker
20g Hefe
250g Sauerteig Ansatz ( so wird der Sauerteig angesetzt)
15g Salz
50 geschrotete Leinsamen
50g Sesam
100g Sonnenblumenkerne

150g Weizenmehl extra zum Kneten

    1. Wiegt die Leinsamen, Besam und Sonnenblumenkerne ab, gebt sie in eine Schüssel und gebt 5EL Wasser dazu. Lasst dieses Gemisch mindestens 30min das Wasser quellen.
    2. Erwärmt 250ml Wasser, gebt die Hefe/Germ und den Zucker dazu und verrührt alles.
    3. Wiegt das Weizenmehl, Dinkelmehl und Roggenmehl  ab und gebt es in eine Schüssel
    4. Das Salz und 250g Sauerteig dazugeben.
    5. Nun das Wasser-Hefe-Gemisch dazugeben und alles mit der Küchenmaschine mit dem Brothaken 10min gut kneten. Den Teig abdecken und 30min gehen lassen
    6. Die Kerne bzw.  Samen dazugeben und nochmals alles verkneten.
    7. Nun streut ihr eine Hand voll Weizenmehl auf die Arbeitsfläche und knetet so lange Mehl in den Teig, bis er nicht mehr klebt. Dann schlagt ihr den Teig zum Mitte hin ein und dreht ihn um (oben ist dann unten)
    8. Nehmt eine Gärform wie die, welche ich auf den Bilder verwende. In meinem Fall einen Birkmann Gärkorb für 1,5kg Teig. Siebt etwas Mehl hinein.
    9. Gebt den Brot-Teigling nun in die Gärform, siebt etwas Mehl darüber, deckt die Form ab und stellt sie bei Zimmertemperatur beiseite.
    10. Lasst den Teig in der Gärform für mindestens 45min stehen und aufgehen.
Mein neuestes Spielzeug: Ein Birkmann Gärkorb

Mein neuestes Spielzeug: Ein Birkmann Gärkorb

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  1. Heizt das Backrohr auf 250°C Ober-/Unterhitze vor und stellt eine Tasse Wasser auf den Boden des Backrohres.
  2. Nun stürzte den Brotteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, knetet ihn aber auf keinen Fall mehr. Nur so bekommt das Brot die klassischen Streifen bzw. Rillen.
  3. Nun besprüht ihr den Teilrohling mit etwas Wasser.
  4. Ab ins Rohr und zuerst 15min bei 250°C backen, dann auf 200°C Zurückschalten und nochmals 45min backen bis das Brot eine richtig knackige Kruste hat.

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Das Brot ist dann richtig knackig außen und locker fluffig in der Mitte, einfach lecker. Die Mühe lohnt sich mit dem Bissen. Viel Spaß beim Nachbacken, der backende Mann

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20 Kommentare

  • Antworten
    alex
    20. Januar 2015 um 23:38

    Klingt ja sehr lecker. Geb das Rezept mal glei der Ida. Mal schauen ob gut wird. Lg alex

    • Antworten
      Marian
      21. Januar 2015 um 20:35

      Hey Alex, gute Idee… der Frau das weiterzugeben, was Mann nicht backen will *ggg* Liebe Grüße Marian

      • Antworten
        Christina
        25. März 2020 um 17:01

        Hallo. Ich habe mich auch mal an sauerteig probiert. Ich habe nun glaube ich eine eher allgemeine Frage. Wenn ich den sauerteig im Verhältnis 1-2-2 füttere. Nehme ich ja 50 g sauerteigansatz vom Vortag und gebe je 100 gr Wasser und Mehl dazu. Wenn ich nun für dieses Rezept 250 gr sauerteig brauche, dann habe ich doch nichts mehr um was zum weiteren anfüttern zu nehmen. Richtig? Um das zu umgehen muss ich wohl am Tag vorher den sauerteig nicht entsorgen, sondern weiter anfüttern?!
        Vielen Dank für eine kleine Hilfestellung
        LG Christina

        • Antworten
          Marian
          28. März 2020 um 09:30

          Hallo Christina,

          du kannst jederzeit auch mehr oder weniger abfüttern, je nachdem wieviel Sauerteig du am Ende benötigst,

          Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Martina
    21. Januar 2015 um 07:57

    Das Brot sieht wirklich lecker aus. Ich glaub, ich muss mich doch mal über Sauerteig drüber trauen.
    Wie lange hält der Sauerteig aus deinem Rezept sich in der Form, in der man ihn gleich verwenden kann?
    lg Martina

    • Antworten
      Marian
      21. Januar 2015 um 20:35

      Im Kühlschrank einige Tage, wenn du ihn täglich abfütterst eigentlich ewig.

      • Antworten
        Martina
        25. Januar 2015 um 11:53

        Danke für deine Antwort.
        Hab noch eine Frage:
        Wenn ich jetzt z.B. jeden Freitag Brot damit backen möchte, wie mach ich das dann am besten?
        lg Martina

        • Antworten
          Marian
          25. Januar 2015 um 21:31

          So wie im letzten Absatz beschrieben. Mit so viel Mehl zerbröseln, dass das Ganze trocken wird und dann in einem Marmeladeglas verschlossen in den Kühlschrank. In der Früh warmes Wasser dazu bis es cremig wird fertig. Abends kannst es verwenden. Liebe Grüße Marian

          • Martina
            28. Januar 2015 um 19:47

            ok, danke. ich dachte, das ist nur dann so, wenn man ihn länger im kühlschrank aufbewahren möchte.

  • Antworten
    Johanna
    7. Juli 2019 um 08:05

    Hallo, kannst du mir verraten, welche mehltypen du genau verwendet hast? Danke Dir Johanna

    • Antworten
      Marian
      11. Dezember 2019 um 15:40

      Standartdmehle, also 700er Weizen, 960er Roggen, 750er Dinkel. Geht in diesem Fall alles beliebig.

      Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Christine Caruso
    2. Juni 2020 um 19:29

    Ich habe dein Brot gebacken und finde es recht trocken.Ich habe genau abgemesssen und auch die Reifezeit eingehalten( oraler Gärkorb ) bzw etwas länger. Gebacken hab ich es aber nach Anleitung bwz hab ich die Backzeit etwas reduziert.Woran kann es dann liegen.Danke Christine

    • Antworten
      Marian
      22. Juni 2020 um 17:12

      Jedes Mehl reagiert anders. Nächstes Mal etwas mehr Wasser nehmen…

  • Antworten
    Anne
    18. Juni 2020 um 21:16

    Hallo, kann ich das Weizenmehl auch mit einem anderen Mehl ersetzen? Zum Beispiel Einkorn oder wird das Brot dann nichts mehr ?

    • Antworten
      Marian
      22. Juni 2020 um 17:10

      Jedes Mehl hat andere Eigenschaften. Einkorn ist besonders „eigen“ und am ehesten mit Dinkelvollkornmehl gleichzusetzen. Du kannst also alles ersetzen, muss aber die anderen Zutaten entsprechend anpassen… viel Spaß beim Experimentieren *ggg*

  • Antworten
    Sabine
    23. Juni 2020 um 18:56

    Habe heute dieses Brot gebacken. Ich kann nur sagen ein Traum. Habe Roggen 1150, Dinkel 1050, Weizen 1050 verwandet und etwas mehr Wasser. Vielen Dank für das Rezept.

    • Antworten
      Marian
      23. Juni 2020 um 19:20

      Klingt perfekt!! Danke für das tolle Feedback, Marian

  • Antworten
    Heike
    11. November 2020 um 19:07

    Hallo Marian,
    Ich will morgen das Brot backen. Man heizt das Backblech schon mit auf oder?
    Grüße Heike

    • Antworten
      Marian
      11. November 2020 um 19:08

      Ja genau. Noch besser ist ein Pizzastein. Liebe Grüße Marian

  • Antworten
    Heike
    12. November 2020 um 16:58

    Meeega Ergebnis! Ganz tolles Brot!

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